Das Schicksal von Gilad Shalit bewegt wie kaum ein zweites Thema die Menschen in Israel. Das zeigt sich erneut am fünften Jahrestag seiner Verschleppung. Auch die internationale Öffentlichkeit schaut nicht gleichgültig zu, sondern wendet sich immer wieder mit eindringlichen Appellen an die Hamas. In Deutschland waren dies – neben Privatpersonen und zivilgesellschaftlichen Initiativen – der Deutsche Bundestag (siehe hier), die Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff. Auch die Europäische Union – so das Europäische Parlament (siehe hier) und erst kürzlich der Europäische Rat, also die versammelten Staats- und Regierungschefs der EU (siehe hier) – fordert die sofortige Freilassung von Gilad Shalit.
Hierzu erklärt Michael Mertes, der Leiter des Auslandsbüros Israel der Konrad Adenauer-Stiftung: „Wir werden das uns Mögliche tun, um die deutsche und die europäische Öffentlichkeit immer wieder für das Schicksal von Gilad Shalit zu sensibilisieren. Das gebietet zu allererst die menschliche Solidarität mit Gilad Shalit und seiner Familie. Zugleich ist es ein Zeichen unserer tiefen Verbundenheit mit Israel.“