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Die Parlamentsnachwahlen im 136. Wahlkreis (Odessa) als Prüfstein für die Präsidentschaftswahlen am 31. Oktober 2004

„Wenn es für das Image nötig ist, ehrlich zu sein, dann werden wir eben ehrlich sein“, ließ die Pressesekretärin der Zentralen Wahlkommission, Soja Kasantitsch, auf dem Rundtisch „Internationale Standards demokratischer Wahlen und ihre Einhaltung während der Wahlkampagnen in der Ukraine“ im Vorfeld der am 30. Mai durchgeführten Parlamentsnachwahlen zur Neubesetzung des Direktmandates im 136. Wahlkreis verlauten. Und in der Tat, wenn die Bürgermeisterwahl von Mukatschewo (Transkarpatien) im April 2004 durch offenen Wahlbetrug und zum Teil handgreifliche Übergriffe die Wähler einschüchtern sollte, so hatten die Parlamentsnachwahlen in Odessa in erster Linie das Ziel, Überzeugungsarbeit bezüglich Transparenz und Befolgung demokratischer Standards zu leisten, sowie die Glaubwürdigkeit der hierfür verantwortlichen Staatsorgane wiederherzustellen.

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