Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

2018

In die falsche Richtung

von Henri Bohnet

Griechenlands Regierung kehrt zurück zu alten Ideologien

Erst vor Kurzem hat Griechenland den Euro-Rettungsschirm verlassen. Die Regierung in Athen gibt sich selbstbewusst und glaubt, damit bereits die „Rückkehr zur Normalität“ vollzogen zu haben. Doch es ist Wahlkampf und die Anzeichen mehren sich, dass Tsipras und seine Mannschaft die Rückkehr in die sozialistische Vergangenheit antreten wollen. Vor dem Hinter-grund der aktuellen Unruhe auf den Finanzmärkten verheißt das nichts Gutes für die wirtschaftliche Erholung des Krisengeschüttelten Landes.

Griechenlands Rückkehr auf die politische Agenda

von Susanna Vogt , Jeroen Kohls

Griechenland zurück in der europäischen Aufmerksamkeit: Nachdem die griechische Staats- und Verschuldungskrise weniger aus der Realität als lediglich aus der internationalen Medienaufmerksamkeit verschwunden war, beginnt 2017 mit unangenehmen Erinnerungen.

Griechenland: fragile Stabilität

von Susanna Vogt , Jeroen Kohls

Ein gutes Jahr nach dem denkwürdigen griechischen Referendum über die Sparauflagen dauern die Wandlungen in der griechischen Parteienlandschaft an: die SYRIZA-ANEL-Koalition vollzieht weiterhin mit der Mehrheit ihrer Regierungsbeschlüsse in kleinen Schritten die Annäherung an die politische Realität. Derweil werden Nebenschauplätze von der Regierung zur ideologischen Profilierung benutzt. Und der griechischen Bevölkerung droht ein nächster Schub an finanziellen Belastungen, die in ihrer breiten Wirkung für weitere Frustration und Enttäuschung sorgen werden.

Griechenland und der Brexit

von Susanna Vogt , Iakovos Dimitriou

Griechenlands Bande mit Großbritannien sind eng – und dies nicht nur in der verwandten Namensgebung der beiden Drohszenarien „Grexit“ und „Brexit“. Nach der gemeinhin als abgewendet wahrgenommenen Option des Grexit ist es nun das Vereinigte Königreich, das seine Drohung wahrgemacht hat – und die supranationale Gemeinschaft verlassen wird. In Griechenland löste diese Entwicklung gleichermaßen Erstaunen wie Unruhe aus. Grundlage bieten dafür die eigene, jüngste europapolitische Vergangenheit Griechenlands, die engen ökonomischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Paradoxon: Griechenland zum Jahresende 2015

von Susanna Vogt , Jeroen Kohls

Der Weg zu politischer Stabilität ist noch nicht gefunden

Mit 2015 geht eines der sicherlich turbulentesten Jahre der inzwischen sechsjährigen, jüngeren Reformgeschichte Griechenlands zur Neige. Erst drei Monate sind nach den letzten Wahlen zum griechischen Parlament vergangen. In Politik und Medien ist es um das Land ruhiger geworden. Es ist das Thema Flucht und Migration, das Griechenland wieder auf die europäische Tagesordnung bringt: hier sieht sich das Land vor neue Aufgaben und Anforderungen aus den übrigen EU-Mitgliedstaaten gestellt. Doch auch den Weg zu politischer Stabilität hat Griechenland noch nicht gefunden.

Griechenland: Zweite Runde für SYRIZANEL

von Susanna Vogt , Iakovos Dimitriou , Jeroen Kohls

Der griechische Wähler hat Demoskopen, Analysten und den heimischen Medien erneut – nach dem Referendum im Juli – ein Schnippchen geschlagen und mit deutlicherem Abstand als erwartet die alte zur neuen Regierung gemacht.

Griechenland: Parlamentswahlen und unsichere Perspektiven

von Susanna Vogt , Jeroen Kohls , Iakovos Dimitriou

Zwischen Unentschlossenheit und parteipolitischer Enttäuschung

Nach turbulenten Sommermonaten und einem kurzen Wahlkampf gehen die Griechen am Sonntag mit gemischten Gefühlen zur Wahl: erneut dominieren Unentschlossenheit und parteipolitische Enttäuschung bei der Wahlentscheidung.

Griechenland unter Migrationsdruck

von Susanna Vogt , Jeroen Kohls

Griechenland nimmt nicht nur aufgrund seiner geographischen Lage als erster Schengen-Mitgliedstaat an der östlichen Mittelmeer-Migrationsroute eine besondere Position in der aktuellen Krise um die Frage des Umgangs mit der sprunghaft angestiegenen, irregulären Migration in die Europäische Union ein.
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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.