Während des Aufenthalts führte Nicolas Zippelius Gespräche mit der deutschen Botschafterin in Peking, mit deutschsprachigen Journalistinnen sowie mit Vertretern der deutschen Wirtschaft in China. Darüber hinaus fand ein Austausch mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur Arbeit in Ostasien sowie zu Fragen der strategischen Vorausschau und Perspektiven der deutschen Entwicklungszusammenarbeit statt.
Weitere Programmpunkte umfassten Gespräche mit chinesischen Institutionen und Think Tanks. Dazu zählten unter anderem das chinesische Außenministerium sowie ein Austausch mit Wu Ken, ehemaliger Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland und Präsident des Chinese People’s Institute of Foreign Affairs (CPIFA), sowie mit Henry Wang vom Center for China and Globalization (CCG).
Die Gespräche verdeutlichten erneut, dass trotz bestehender Differenzen weiterhin Potenziale für eine Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China bestehen. Zugleich wurde deutlich, dass zentrale Streitfragen fortbestehen. Vor diesem Hintergrund kommt dem offenen Austausch und der Aufrechterhaltung von Dialogformaten eine besondere Bedeutung zu.