Im Mittelpunkt des Programms stand die Frage, welche Rolle technologische Innovationen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung spielen können. Mit Dr. Stefan Kaufmann, ehemaligem Innovationsbeauftragten „Grüner Wasserstoff“ der Bundesregierung und Bundestagsabgeordnetem a. D., führte die Konrad-Adenauer-Stiftung Peking Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Diplomatie und internationalen Institutionen.
Ein zentraler Programmpunkt war ein deutsch-chinesischer Expertendialog. Dabei diskutierten deutsche und chinesische Fachleute unterschiedliche Perspektiven auf den Ausbau grüner Technologien, die Entwicklung neuer Industrien und die politischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transformation. Neben Fragen der Energiepolitik standen auch Themen wie faire Wettbewerbsbedingungen, technologische Souveränität und internationale Zusammenarbeit im Fokus.
Ergänzt wurde der Dialog durch Besuche bei Forschungszentren, Unternehmen und Institutionen im Bereich Wasserstoff und erneuerbare Energien. Stationen waren unter anderem das International Hydrogen Energy Center, die Daxing Hydrogen Demonstration Zone, Unternehmen im Bereich Wasserstoff- und Energiesysteme sowie Gespräche mit der GIZ, Agora Energiewende China und Diplomatinnen. Auch der Austausch mit Studierenden war Teil des Programms.
Die Gespräche machten deutlich, dass Deutschland und China im Bereich grüner Technologien vor ähnlichen Transformationsaufgaben stehen, diese jedoch unter unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bearbeiten. Der persönliche und fachliche Austausch bot die Möglichkeit, Potenziale für Kooperation auszuloten.