Im Auftaktpanel diskutierten die Teilnehmenden die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft, Arbeitswelt und regulatorische Rahmensetzung. Drei Impulsvorträge eröffneten dabei unterschiedliche Perspektiven auf das KI-Zeitalter und bildeten die Grundlage für eine lebhafte, von Jonas Nitschke, Polic Advisor beim Programm Politischer Dialog Asien-Pazifik der KAS, moderierte Podiumsdiskussion.
Am Nachmittag erhielten die Teilnehmenden im Modul „Insights into KAS' Work“ Einblicke in die internationale Arbeit und das Stipendien-programm der Stiftung. Daniela Braun, Leiterin des KAS-Büros in Manila, berichtete aus ihrer praktischen Arbeit und zeigte auf, wie politischer Dialog und internationale Zusammenarbeit Vertrauen und gegen-seitiges Verständnis fördern können. Die beiden KAS-Alumni Maximilian Stopfer und LI Hua zeigten in ihren Impulsen auf, wie das KAS-Stipendium ihre persönlichen und beruflichen Perspektiven erweitert hat.
Der letzte Programmtag stand im Zeichen der persönlichen Führungsentwicklung. In einem interaktiven Workshop unter Leitung von SUN Haiyan und Timm Anton konnten sich die Studierenden vertieft mit Leitfragen aus dem Programm ausienandersetzen.
Ergänzt wurde das Programm durch ein „Expert Strategy Marketplace“-Format, in dem praktische Ansätze für interkulturellen Dialog, wertebasierte Kommunikation und zur persönlichen Karriereentwicklung vermittelt wurden.
Bereits am Anreisetag bot der Besuch beim chinesischen Energieunternehmen und Autobauer BYD praxisnahe Einblicke in die Innovations-landschaft der Stadt.
Das Europe-China Future Young Leaders Programme 2026 machte deutlich, dass die Gestaltung der KI-Transformation einen langfristigen Dialog und gegenseitiges Vertrauen erfordert. Die Diskussionen zeigten, dass nachhaltige Lösungen nur dann entstehen können, wenn technologische, regulatorische, gesellschaftliche und ethische Perspektiven gemeinsam betrachtet werden und Berücksichtigung finden.