Menschenhandel oder humanitäre Hilfe?

Der Freikauf politischer Gefangener aus der DDR

November29Donnerstag

Datum/Uhrzeit

29. – 30. November 2018

Ort

Point Alpha Akademie, Schlossplatz 4, Geisa, Deutschland

mit

Dr. Jan-Philipp Wölbern, Dr. Jürgen Aretz, Dr. Nancy Aris, Dr. Jeannette van Laak, Dr. Axel Hartmann,

Typ

Seminar

Eine gemeinsame Veranstaltung der Point Alpha Akademie und dem Politischen Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Veranstaltungsnr.

B99-291118-1

Der Freikauf von politischen Gefangen aus Gefängnissen der DDR durch die Bundesrepublik, der in den 1960er Jahren begann, stellte ein ganz besonderes Kapitel der deutsch-deutschen Beziehungen dar. Bis 1989 wurden etwa 33.000 Häftlinge gegen Zahlung unterschiedlich hoher „Tarife“ freigekauft und brachten der DDR Devisen und Waren im Wert von mehr als 3 Mrd. D-Mark ein. War der Freikauf Menschenhandel oder humanitäre Aktion? Hat er die Lebensdauer des SED-Staates verlängert? Welche Rolle spielte das MfS beim Freikauf?

Im Rahmen eines Seminars der Point Alpha Akademie und des politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung werden Historiker, Experten und Zeitzeugen den Häftlingsfreikauf, seine Geschichte und seine Bedeutung für die beiden deutschen Staaten untersuchen. Dabei sollen auch die Rollen der zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit auf dem Kaßberg in Chemnitz sowie des Notaufnahmelagers in Gießen beleuchtet werden.


Den genauen Ablaufplan können Sie dem auf der rechten Seite verlinkten Programm entnehmen.


Um Anmeldung wird gebeten. Gerne können Sie unseren Anmeldebogen oder die Onlineanmeldung nutzen.

Anfahrt

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Ansprechpartner

Maja Eib

Landesbeauftragte für Thüringen und Leiterin des Politischen Bildungsforums Thüringen

Maja Eib
Tel. +49 361 65491-0
Fax +49 361 65491-11

Heike Abendroth

Sekretärin/Sachbearbeiterin

Heike Abendroth
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