PBF Thüringen KAS

2019

1989… 2019. Oder das verachtete VOLK?

von Daniel Braun

Ettersburger Gespräch: Veranstaltungsbericht
Im 30. Jahr der Friedlichen Revolution wird viel über die Frage diskutiert, wer die Haupttriebfeder war. Inwiefern waren die oppositionellen Bürgerrechtsgruppen ursächlich für die Friedliche Revolution? Oder waren es die unzähligen Ausreisewilligen, die durch ihre "Abstimmung mit den Füßen" das Volk auf die Straße und das SED-Regime zu Fall brachten uns somit die deutsche Einheit herbeiführten? Fragen wie diese provozieren viele Antworten, die der komplexen revolutionären Lage im Herbst 1989 in der DDR nicht immer gerecht werden können.
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2019

Transatlantischer Dialog: Cyberwar als Konfliktform in den internationalen Beziehungen

Veranstaltungsbericht
Die Machtverteilung im internationalen System der Staaten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Vor allem der rasante Aufstieg Chinas zur Weltmacht und die neue Art der Konfliktführung durch Technologien standen im Mittelpunkt der Diskussion bei dem Transatlantischen Dialog mit dem Titel „Cyberwar als Konfliktform in den Internationalen Beziehungen“ am 27. November 2019 im Hotel Lindenhof in Gotha. Das Politische Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung lud den US-Amerikanischen Sicherheitsexperten Bradley Bowman, der als Senior Director des Centers on Military and Political Power (CMPP) der Foundation for Defense of Democracy tätig ist, als auch Dr. Julian Voje, den Programmleiter der Münchner Sicherheitskonferenz, als Referenten zu der Veranstaltung ein. Bradley Bowmans Expertise wurde von der Dolmetscherin Dr. Viola Klein aus dem Englischen übersetzt.
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2019

Dein Slam, Deine Stimme! Poetry Slam feat. Bas Böttcher, Tanasgol Sabbagh & Samuel Kramer

Veranstaltungsbericht
Mit Wörtern spielen, in Widersprüchen denken und das alles noch auf einen Beat reimen. So brachte Bas Böttcher, Mitbegründer der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene, rund dreißig Schülern des Weimarer Goethe Gymnasiums in einem Poetry Slam Workshop die Kunst der Slam Poesie näher. Der Workshop und der darauffolgende Poetry Slam im Weimarer Studentenclub Kasseturm am 22. November 2019 wurde von dem Politischen Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen des Projekts Gemeinsam.Demokratie.Gestalten organisiert und finanziert. Die übergreifenden bildungspolitischen Themen, welche durch die Slam Poesie künstlerisch ausgestaltet werden sollten, waren Heimat und Demokratie.
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2019

Ettersburger Gespräch: Würde – Willkür – Freiheit. 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Friedliche Revolution

Veranstaltungsbericht
War es richtig, dass 1990 die Verfassung der BRD auf Ostdeutschland ausgeweitet und nicht neu verhandelt wurde? Was für eine Bedeutung hat der Gottesbezug im Grundgesetz? Soll die Politik dem Recht folgen oder darf auch mal das Recht der Politik folgen? Trauen wir uns heutzutage eigentlich noch zu sagen, was wir uns denken? Dies ist nur eine kleine Auswahl der spannenden Fragen, die am 19. November 2019 im Schloss Ettersburg bei der Veranstaltung „Würde – Willkür – Freiheit. 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Friedliche Revolution“ des Politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung von Experten diskutiert wurden. Das Expertengespräch wurde zwischen dem Historiker Dr. Hubertus Knabe und dem geschäftsführenden Vorstand der Internationalen Martin Luther Stiftung, Dr. Thomas A. Seidel, ausgetragen und von dem Direktor des Schlosses Ettersburg, Dr. Peter Krause, moderiert.
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2019

Deutschland und seine Nachbarn – Heute im Fokus: Österreich

Veranstaltungsbericht
„Wir Österreicher unterscheiden uns doch von den Deutschen durch so mancherlei, besonders durch die gleiche Sprache.“ Schon Karl Farkas, ein österreichischer Kabarettist des 20. Jahrhunderts, versuchte, nach einer schwierigen gemeinsamen Geschichte in der ersten Hälfte des Jahrhunderts, die Beziehung zwischen Österreichern und Deutschen zu erklären. Im Erfurter-Europa-Gespräch des Politischen Bildungsforums Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung am 18. November 2019 im Collegium Maius ergründete ein Panel von Medienvertretern und staatlichen Repräsentanten, von deutscher und österreichischer Herkunft mit jeweils Erfahrungen im anderen Land, die enge aber nicht immer einfache Beziehung zwischen den zwei Nachbarländern.
PBF Thüringen KAS

2019

„Das verlorene Ich“ – Zeitzeugengespräch mit Eva Stocker

Veranstaltungsbericht Rudolstadt: 27. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
„Das erste Kapitel ihres Lebens schrieb das Schicksal, aber das zweite schreiben sie selbst.“ So beschreibt die ungarische Zeitzeugin und Regisseurin, Eva Stocker, ihre Auseinandersetzung mit Überlebenden des Holocausts, welche sie gerade in Form ihres Dokumentarfilms „Das 2. Leben“ filmisch aufbereitet. Ihr Film beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen mit dem Erbe und der Last den Holocaust überlebt zu haben, ihr Leben weiterleben. Aufgrund ihrer eigenen Biografie ist Eva eng mit dem Thema ihres Filmes verbunden und kann dadurch den Überlebenden, die sie für den Film interviewte, Fragen stellen, die sich andere nicht fragen trauen würden. Denn sie selbst war 1944 als Kleinkind mit ihrer Mutter in einem Zug Richtung Auschwitz gewesen, und dem Konzentrationslager nur dadurch entronnen, dass sie aus dem Zug an einen Bahnbeamten gereicht wurde und in ein Waisenhaus gebracht wurde.
Blanka Weber

2019

„Das verlorene Ich“ – Zeitzeugengespräch mit Eva Stocker

Veranstaltungsbericht Erfurt: 27. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
„Das erste Kapitel ihres Lebens schrieb das Schicksal, aber das zweite schreiben sie selbst.“ So beschreibt die ungarische Zeitzeugin und Regisseurin, Eva Stocker, ihre Auseinandersetzung mit Überlebenden des Holocausts, welche sie gerade in Form ihres Dokumentarfilms „Das 2. Leben“ filmisch aufbereitet. Ihr Film beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen mit dem Erbe und der Last den Holocaust überlebt zu haben, ihr Leben weiterleben. Aufgrund ihrer eigenen Biografie ist Eva eng mit dem Thema ihres Filmes verbunden und kann dadurch den Überlebenden, die sie für den Film interviewte, Fragen stellen, die sich andere nicht fragen trauen würden. Denn sie selbst war 1944 als Kleinkind mit ihrer Mutter in einem Zug Richtung Auschwitz gewesen, und dem Konzentrationslager nur dadurch entronnen, dass sie aus dem Zug an einen Bahnbeamten gereicht wurde und in ein Waisenhaus gebracht wurde.
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2019

Autonomes Fahren - die Mobilität der Zukunft?

Veranstaltungsbericht Thüringer Mobilitätsgespräch
„Fortschritt oder Rückschritt? Autonomie oder Abhängigkeit?“ Diese ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigen R. Prof. Dott. Dr. Dr. Dr. Roland Benedikter, Zukunftsforscher und Co-Direktor des Center for Advanced Studies des Eurac Research Bozen, in Bezug auf die Themen autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz schon länger. Seine Erkenntnisse und Bedenken zu diesen neuen Technologien erläuterte er dem Publikum des Thüringer Mobilitätsgespräches „Autonomes Fahren – die Mobilität der Zukunft?“ am 11. November 2019, welches von dem Politischen Bildungsforum Thüringens der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Kooperation mit der Automotive Thüringen im Thüringer Kompetenzzentrum Wirtschaft 4.0 veranstaltet wurde.