Vortrag

„Moralische Instanz oder Hand in Hand mit den DDR-Mächtigen ?“

Ein kritischer Rückblick auf die Bremer Friedensbewegung seit 1980

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Details

Die 80er Jahre brachten die größte antiwestliche Protestbewegung hervor, die die alte Bundesrepublik je erlebt hat. Der außer- und innerparlamentarische Kampf gegen die Nachrüstung der NATO mit atomaren Mittelstreckenraketen war keine Sache radikaler Randgruppen, sondern fand breite Resonanz in der westdeutschen Bevölkerung. Im Oktober 1981 versammelten sich 250 000 Frie-densbewegte in Bonn, 4,7 Millionen Menschen unterschrieben den „Krefelder Appell“ gegen die Nachrüstung. Bis heute ist in Bremen das Echo der Achtziger-Jahre-Friedensbewegung zu hören, wenn es um den Golfkrieg, den Krieg im Kosovo, den Kampf gegen den Islamo-Faschismus oder den Irakkrieg geht. Bremens Pazifisten erklären der Welt den Frieden: „Nie wieder Krieg!“ als ehernes Gesetz im Umgang mit Diktatoren, Völkermördern und Terroristen. Dass das Engagement der Bremer Friedensfreunde damals nicht nur edlen Motiven entsprang, sondern aus Ostberlin durch Agen-ten, Desinformation und einige Millionen D-Mark geschürt und gesteuert wurde, lässt sich anhand der heute zugänglichen Quellen belegen.

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Veranstaltungsort

Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen, Martinistr. 25

Referenten

  • Dr. Martin Rooney
    Kontakt

    Reinhard Wessel

    Reinhard Wessel bild

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Reinhard.Wessel@kas.de +49 511 4008098-15 +49 511 4008098-9