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Veranstaltungsberichte

25 Jahre nach Chinas WTO-Beitritt

Rückblick und Ausblick auf die Beziehungen zwischen China und Europa

Anlässlich des 25. Jahrestages des chinesischen WTO-Beitritts lud das Auslandsbüro Shanghai zu einem Abend des Rückblicks und des Austauschs über die Zukunft der Beziehungen zwischen China und Europa ein.

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Anlässlich des 25. Jahrestages des chinesischen WTO-Beitritts lud das Auslandsbüro Shanghai zu einem Abend des Rückblicks und des Austauschs über die Zukunft der Beziehungen zwischen China und Europa ein. Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, auf 25 Jahre Arbeit der KAS in Shanghai zu blicken.

Chinas Beitritt zur WTO am 11. Dezember 2001 als 143. Mitglied stellt einen besonderen Wendepunkt in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas dar und hat auch das multilaterale Handelssystem insgesamt stark geprägt. Ein Vierteljahrhundert später nahm die Veranstaltung diesen Jahrestag zum Anlass, um eine Bilanz zu ziehen: Wo stehen China und Europa heute? Und welche Rolle kann die multilaterale Ordnung in einer zunehmend von geopolitischen Spannungen geprägten Welt spielen?

In seiner Begrüßung blickte Thomas Yoshimura, Policy Advisor China der KAS Berlin, auf 25 Jahre Präsenz und Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Shanghai zurück. Es wurde deutlich, wie der kontinuierliche Dialog zwischen China, Deutschland und Europa zu einem immer wichtigeren Bestandteil der internationalen Arbeit der Stiftung ist und bleibt.

Im Mittelpunkt des Abends stand eine Paneldiskussion mit Dr. Joachim Faber von Global Bridges e.V., Prof. Anna-Katharina Hornidge vom German Institute of Development and Sustainability und Prof. Chen Dingding vom Intellisia Research Institute. Gemeinsam diskutierten die drei Experten, wie sich die Erwartungen an Chinas Einbindung in die globale Wirtschaftsordnung seit dem WTO-Beitritt verändert haben und welche politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen heute im Verhältnis zwischen China und Europa im Vordergrund stehen.

Mit Blick auf die multilaterale Ordnung wurde besonders diskutiert, wie belastbar internationale Institutionen und Regeln in Zeiten wachsender strategischer Konkurrenz noch sind und welche Verantwortung China und Europa für deren Weiterentwicklung tragen. Genauso kontrovers debattierte das Panel, wie sich die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China in den kommenden Jahren zwischen wirtschaftlicher Verflechtung und steigender Konkurrenz verschieben könnten.

Für Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und internationalen Netzwerken war das Panel Ausgangspunkt für einen offenen Austausch über die politischen und wirtschaftlichen Veränderungen der vergangenen 25 Jahre und die Frage, wie die Zusammenarbeit und der Dialog zwischen China und Europa in Zukunft aussehen können.

So zeigte die Veranstaltung beispielhaft auf, wofür die Konrad-Adenauer-Stiftung in Shanghai seit einem Vierteljahrhundert steht: Unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, gemeinsam mit chinesischen Kooperationspartnern Entwicklungen offen und konstruktiv zu diskutieren und Räume für einen langfristigen Austausch zwischen China, Deutschland und Europa zu schaffen.

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Kontakt David Merkle
David Merkle
Leiter des Auslandsbüros China – Shanghai
David.Merkle@kas.de +49 30 26996 1038

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