Veranstaltungsberichte

Organisationen die mit Menschen mit Behinderung arbeiten, fordern Verbesserung der staatlichen Dienstleistungen

von Cindy Solis, Philipp Hampel

Index für Einbindung von und Zugänglichkeit für Behinderte (IGEDA) zeigt Nichteinhaltung von gesetzlichen Regelungen

Die Abteilung für Bürgerbeteiligung und die Einheit für Personen mit Behinderung der legislativen Versammlung Costa Ricas entwickeln mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Workshop zur Priorisierung von Maßnahmen zur Entwicklung strategischer Einflussnahme

Die organisierenden Institutionen des Workshops boten einen Raum für den Nationalrat von Menschen mit Behinderungen (Conapdis), um zivilgesellschaftlichen Organisationen die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, die Ergebnisse des Index (IGEDA) zu präsentieren. Im Rahmen der Feier des Tages der Menschen mit Behinderung war das Motto "Universal Access" : Das Recht auf persönliche Autonomie.

IGEDA ist ein virtuelles Self-Assessment Tool, das Ministerien, Institutionen und Kommunen ermöglicht, sich über iht Compliance-Level in vier Kategorien zu informieren: Integrative Umwelt, zugängliche Dienstleistungen, institutionelle und einstellungszbezogene Verstärkung.

Diese Studie wurde zum ersten Mal durchgeführt und reagiert auf die Erfüllung einer der Funktionen des Conapdis, der "die Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften in Bezug auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen, von allen Befugnissen des Staates und von öffentlichen und privaten Organisationen und Institutionen" festhält (Artikel 3 des Gesetzes Nr. 9303).

Die Ergebnisse der IGEDA ermöglichen es dem Conapdis zu bestimmen, welche Organisationen und Instituitionen die Rechte von behinderten Personen erfüllen. Es wird durch eine Skala von Punkten die von 0 bis 1.000 reicht beurteilt, wobei der Bereich von 0 bis 250 Punkten als Priority Care betrachtet wird und der Bereich von 751 bis 1.000 als niedrige Priorität.

Mit den Ergebnissen der IGEDA werden den Ämter, Ministerien, Institutionen und Kommunen Lücken aufgezeigt um Probleme in Übereinstimmung mit den Normen zu beseitigen.

Sobald die regionalen Vertreter jeder Institution und das Ministerium die Ergebnisse der IGEDA erhalten, wird gemeinsam mit den regionalen Beamten der Conapdis an der Verbesserung und Erstellung übergreifender Pläne gearbeitet, erklärte Yorleny Acuña, verantwortlich für die Steuereinheit von Conapdis.

Im zweiten Teil des Workshops wurde eine Methodik angewandt, um gewisse Aktionsbereiche zu priorisieren. Dies war der Ausgangspunkt um die Säulen für den Aufbau einer Interessenvertretung zu etablieren.

Kontakt

Matthias Barner

Matthias  Barner bild

Leiter des Auslandsbüros Vereinigtes Königreich und Irland

matthias.barner@kas.de +44 20 783441 19