Auf der Grundlage einer landesweiten Umfrage untersucht die Studie die öffentliche Wahrnehmung von Demokratie, Vertrauen in die Institutionen und politische Führung. Die Ergebnisse zeigen ein starkes normatives Bekenntnis zur demokratischen Regierungsführung: 97 % der Befragten halten Demokratie für ein wichtiges Regierungssystem, wobei 69 % sie als sehr wichtig bezeichnen.
Auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wahlen ist nach wie vor hoch. Eine große Mehrheit (81 %) glaubt, dass ihre Stimme bei Wahlen zählt, was das anhaltende Vertrauen in das Wahlsystem Ghanas widerspiegelt. Gleichzeitig weist die Studie auf anhaltende Bedenken hinsichtlich der Wahlintegrität hin. Rund 41,8 % der Befragten geben an, Stimmenkauf beobachtet oder erlebt zu haben, was die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen zur Stärkung von Transparenz und Fairness im politischen Wettbewerb unterstreicht.
Die Veranstaltung brachte Wissenschaftler, Politikexperten, Studierende und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, um sowohl über die Erfolge als auch über die verbleibenden Herausforderungen der demokratischen Entwicklung Ghanas zu reflektieren. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Rolle der institutionellen Rechenschaftspflicht, der Bürgerbeteiligung und einer informierten öffentlichen Debatte für die Aufrechterhaltung demokratischer Regierungsführung.
Durch die Bereitstellung empirischer Erkenntnisse über die Ansichten der Bürger fördert die Studie einen faktenbasierten Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern, Forschern und der breiten Öffentlichkeit. Die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Ghana Institute of Management and Public Administration möchten einen Beitrag zu den laufenden politischen Diskussionen über die Zukunft der Demokratie in Ghana leisten und die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen unterstützen.
- Autoren: Prof. Samuel Bonsu, Dr. Joseph Darmoe, Frau Anna Lena Sabroso-Wasserfall