Lesung

Grenzverletzungen und Das Beben von Berlin

ein Dialog über von außen kommende demokratiefremde StrukturenLesung und Ausstellungseröffnung

Details

Die beiden GRENZVERLETZER, die in diesem Buch künstlerisch zusammenfinden, der EINE, Maler, der ANDERE, Schriftsteller, waren auch in Wirklichkeit, im engeren Sinne, in ihrem Leben, Verletzer und Verletzte der konkreten realen Grenze, die sich einst durch Deutschland zog. Der EINE erlebte den Tag des Baus der Berliner Mauer, den 13. August 1961, mit dem druckfrischen Reifezeugnis einer DDR-Oberschule in der Tasche – in Paris! Da war der ANDERE gerade ein Jahr alt. ... Die Ausschläge dieser beiden Erfahrungen ... interferieren in diesem Buch zu zwei kongenialen Stimmen der einen Wahrheit über deutsche Geschichte.

Dr. Karsten Dümmel, aufgewachsen in Sachsen und Thüringen. Elektromonteur. Abitur. Leiter verschiedener kirchlicher Arbeitskreise. Seit 1976 Bearbeitung durch die Staatssicherheit. 1980-84 Bewerbung zum Studium (wurde mehrfach abgelehnt). 1984 Antrag auf Ausreise aus der DDR (56 Folgeanträge). Im selben Jahr: Arbeitsplatzbindung als Fensterputzer / Hilfsarbeiter; Stadtarrest; Kontaktaufnahmesperre, beginnende Zersetzungsmaßnahmen der Stasi. 1988 Freikauf in die Bundesrepublik. Nach Rhetorik- und Germanistik-Studium mehrjähriger Arbeitsaufenthalt in Polen, den USA, Mali und Senegal. Promotion in Rhetorik. Dümmel veröffentlichte zahlreiche literarische und politische Texte, vor allem zur DDR-Geschichte und zur Staatssicherheit.

Heiner Studt, 1942 in Greifswald geboren, 1961 Abitur in Jena und Ausreise in die Bundesrepublik, 1962 Studium an der Hamburger Hochschule für bildende Kunst, 1969-1972 pädagogisches Zweitstudium an der Uni Hamburg, 1972 kontinuiertliche künstlerische und pädagogische Tätigkeit, bis 2010 Mitarbeit in der Galerie und Geschichtswerkstatt Morgenland, seit 1980 Altsaxofonist bei „Tuten und Blasen“

Anne Wiemann, ist Musikerin. Sie spielt vorwiegend Flöte (pic, fl, afl, bfl) und Saxophon (bari-, sopr-, alt-sax). Ihre Solo-Auftritte, meist mit Live-Elektronik, sind improvisatorisch und immer mit deutlichem Bezug auf Anlass, Ort und Publikum. Sie komponiert und produziert darüber hinaus Musik für Ausstellungen, Lesungen, Tanz- und Sprechtheater, Filme und Hörbücher. Ihr neues Solo-Programm, „Nicht zu sprechen!“ – unterwegs zu den Bildern der Baronessa ist ein szenisches Live-Hörspiel über die expressionistische Malerin Marianne von Werefkin.

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Veranstaltungsort

Amerikazentrum Hamburg e. V.
Am Sandtorkai 48,
20457 Hamburg
Deutschland
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Referenten

  • Karsten Dümmel
    • Autor%%%%%Heiner Studt
      • Künstler%%%%%Anne Wiemann
        • Flöte und Saxophon

          Publikation

          Grenzverletzung und das Beben von Berlin
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          Dr. Karsten Dümmel

          Dr

          Landesbeauftragter und Leiter Politisches Bildungsforum Saarland

          Karsten.Duemmel@kas.de +49 (0) 681 - 927988 0 +49 (0) 681 - 927988 9