Veranstaltungsberichte

Parteiendemokratie und Parteiverbot

2. KOREANISCH-DEUTSCHER ROUNDTABLE "GRUNDFRAGEN DES STAATSRECHTS"

Am dritten und letzten Tag des Rechtsstaatssymposiums 2014 der Law School der Korea-Universität und der Konrad-Adenauer-Stiftung (Auslandsbüro Korea) waren „Parteiendemokratie und Parteiverbot“ Gegenstand des wissenschaftlichen Austauschs. Hierbei standen vor allem die Unterschiede in den Parteienlandschaften Deutschlands und Südkoreas sowie die Repräsentation von Minderheiten bzw. diversen Ideologien im Fokus.

Vergangenheitsbewältigung oder Negation der geschichtlichen Wahrheit

1. Koreanisch-Deutscher Roundtable "Grundfragen des Staatsrechts"

Als ehemalige Kolonie Japans ist das bilaterale Verhältnis Koreas zur früheren Kolonialnacht bis heute schwer belastet durch die von koreanischer Seite beklagten japanischen Kriegsverbrechen, die nach Ansicht Seouls bis heute von Tokio nicht in angemessener Form zugegeben und entschuldigt wurden. Von daher hat das Thema Vergangenheitsbewältigung nicht nur einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Debatte in Südkorea, sondern ist auch von höchster politischer Sensibilität.

Verfassungsstaatlichkeit in Korea und Deutschland im 21. Jahrhundert

DIE VERFASSUNG: WAS SIE WAR, WAS SIE IST UND WIE SIE SEIN WIRD

Vom 25. bis 28. Oktober 2014 veranstalteten die Konrad-Adenauer-Stiftung (Auslandsbüro Korea) und die Law School der Korea Universität ein mehrtägiges Symposium zum Thema „Verfassungsstaatlichkeit in Korea und Deutschland.“ Für beide Länder ist der Übergang von der Diktatur in eine Demokratie eine große Herausforderung gewesen, und für die teilnehmenden Rechtswissenschaftler aus beiden Ländern war die entscheidende Frage, wie sich dabei die Verfassungen weiterentwickelt haben - in rechtlicher, politischer und soziologischer Hinsicht.

„In guten Händen“

DEUTSCHLAND UND KOREA EIN JAHR NACH WICHTIGEN WAHLEN

Im Rahmen eines von der KAS veranstalteten Treffens asiatischer Wahlkampfmanager war der Bundesgeschäftsführer der CDU, Dr. Klaus Schüler, nach Korea gekommen und referierte bei einem Expertengespräch mit Blick auf zahlreiche wichtige Urnengänge der vergangenen Monate in Europa zum Thema Deutschland „in guten Händen“.

25 Jahre friedliche Revolution in Deutschland: Lehren für Korea

VERANSTALTUNGSREIHE "25 JAHRE FRIEDLICHE REVOLUTION IN DEUTSCHLAND" DER KAS KOREA

Am 25. September 2014 hatten das Auslandsbüro Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung und die „Korean Society for Contemporary European Studies“ (KSCES) anlässlich des bevorstehenden Gedenktages zu 25 Jahren Mauerfall zu einer internationalen Konferenz zum Thema „25 Jahre friedliche Revolution in Deutschland: Lehren für Korea“ eingeladen. Der im Rahmen eines offiziellen Besuchs in der Republik Korea weilende Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff, hielt dabei eine Grundsatzrede.

Übergangsjustiz und soziale Integration im vereinten Deutschland: Lehren für die koreanische Halbinsel

Veranstaltungsreihe "25 Jahre friedliche Revolution in Deutschland" der KAS Korea

Am 16. September 2014 veranstalteten das Auslandsbüro Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und das „Database Center for North Korean Human Rights“ (NKDB) eine gemeinsame Konferenz zur Übergangsjustiz und der sozialen Integration im vereinten Deutschland und deren Lehren für die koreanische Halbinsel. Im Rahmen dieser Veranstaltung trafen deutsche und koreanische Referenten zusammen, um gemeinsam über die Vorgehensweise der deutschen Aufarbeitung der DDR-Zeit sowie die Notwendigkeit der Aufarbeitung für Korea zu diskutieren.

Junge Menschen im kulturellen Konvergenzprozess von Gesellschaften in Systemtransitionen

VERANSTALTUNGSREIHE "25 JAHRE FRIEDLICHE REVOLUTION IN DEUTSCHLAND" DER KAS KOREA

Der Workshop mit dem Thema „Junge Menschen im kulturellen Konvergenzprozess von Gesellschaften in Systemtransitionen“ des Auslandsbüros Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der Yeo-Myung Schule war bereits die dritte gemeinsame Veranstaltung beider Partner seit 2012. KAS und Yeo-Myung Schule widmen sich in ihrer Projektarbeit der Erforschung von Prozessen und Instrumenten im Kontext der Fusion von Bildungssystemen in gegensätzlichen politischen Systemen.

Pädagogen und Wiedervereinigungsforscher aus Südkorea zu Besuch in Deutschland

Vom 6. bis 12. Juli 2014 besucht eine Gruppe südkoreanischer Pädagogen und Wiedervereinigungsforscher auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung Deutschland, insbesondere Sachsen-Anhalt.

Regulatorische Rahmenbedingungen für erfolgreiche Klein –und Mittelunternehmen

Deutsches Modell und koreanische Perspektive

Im Rahmen seiner langjährigen Projektarbeit zur Förderung der Sozialen Marktwirtschaft fokussierte das Auslandsbüro Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) im Rahmen einer großen internationalen Konferenz vor der Sommerpause erneut auf die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen in Korea. Mitveranstalter waren die Koreanische Industrie- und Handelskammer (KCCI) sowie die Koreanisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer (KGCCI).

Kommunalwahlen und Wahlagenda: Politische Partizipation in Korea und Deutschland

KAS-KADE Symposium 2014

Um die innenpolitische Situation Südkoreas im Vorfeld der Kommunalwahlen vom 4. Juni 2014 zu erörtern, trafen sich unter der Schirmherrschaft der Korean Association of Democratic Civic Education (KADE) und des Auslandsbüros Korea der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) sowie in Zusammenarbeit mit dem Korean Election Research Institut (KERI) am 23 Mai 2014 in Seoul koreanische und deutsche Experten zu einem Symposium.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.