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Kroatien vor neuer „Kohabitation“

Tiefe politische Spaltung des Landes

Nachdem die von der aktuellen Oppositionspartei HDZ nominierte, ehemalige Außenministerin und zuletzt als stellvertretende Generalsekretärin für Öffentlichkeitsarbeit der NATO in Brüssel tätige Kandidatin, Kolinda Grabar Kitarovic sich in der Stichwahl mit 1.114.865 Stimmen (50,74%) äußerst knapp gegen den von der Regierungspartei SDP wiederum unterstützten Amtsinhaber, Ivo Josipovic mit 1.082.430 abgegebenen gültigen Stimmen (49,26%) durchgesetzt hat, steht dem Land wieder eine Kohabitation einer HDZ nahen Präsidenten mit einer SDP-geführten Regierung bevor.

HDZ-Präsidentschaftskandidatin Kitarovic erringt knappen Wahlsieg

Präsidentschaftswahlen in Kroatien

In Kroatien wird in den kommenden fünf Jahren erstmals eine Frau das Amt des Staatspräsidenten einnehmen. Die von der aktuellen Oppositionspartei HDZ nominierte ehemalige Außenministerin und zuletzt als stellvertretende Generalsekretärin für Öffentlichkeitsarbeit der NATO in Brüssel tätige Kolinda Grabar Kitarovic setzte sich in der Stichwahl gegen den von der Regierungspartei SDP wiederum unterstützten Amtsinhaber, Ivo Josipovic knapp mit einem Stimmenanteil von 50,43% (1.101.018 Stimmen) gegenüber 49,57% (1.082.158) durch.

Schwierige Regierungsbildung in Slowenien erfolgreich abgeschlossen

Links-liberale, "kleine" Koaltion mit komfortabler Mehrheit

Nachdem am 13. Juli 2014 knapp 1,7 Mio. Slowenen aufgerufen waren, ein neues Parlament zu wählen, trat die neu gewählte Volksvertretung am 1. August zu ihrer ersten, konstituierenden Sitzung zusammen. Im Rahmen dieser Sitzung wurde ein Parlamentspräsident gefunden und ein Kandidat für den slowenischen Sitz in der EU Kommission nominiert.

Energiepolitik in Kroatien

Im Zuge des Ukrainekonflikts gewinnt die Frage nach der Energieversorgungssicherheit der Europäischen Union immer mehr an Bedeutung.

Kroatien Fact-Sheet 2015

Allgemeine Informationen über Kroatien

Slowenien Fact-Sheet 2014

Allgemeine Informationen über Slowenien

Neuwahlen – das Ende einer langen politischen Krise?

Parlamentswahlen in Slowenien

Am 13. Juli 2014 waren knapp 1.715 Mio. Slowenen zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren aufgerufen, noch vor Ablauf der regulären Legislaturperiode, ein neues Parlament zu wählen. Nachdem die bisherige Ministerpräsidentin Alenka Bratusek am 5. Mai zurückgetreten und ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte, sah sich der slowenische Präsident Borut Pahor aufgefordert, innerhalb von 30 Tagen entweder dem Parlament einen neuen Ministerpräsidentenkandidaten vorzuschlagen oder vorgezogene Neuwahlen anzuberaumen.

Kroatien - ein Jahr nach dem Beitritt

Aktuelle Lage stimmt nachdenklich

Am 1. Juli 2014 jährte sich die Aufnahme Kroatiens in die Europäische Union zum ersten Mal. Viele Hoffnungen waren mit dem Beitritt verbunden, doch die kroatische Bevölkerung musste inzwischen zur Kenntnis nehmen, dass der Beitritt als solcher keines der existierenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme Kroatiens einer Lösung nähergebracht hat.

Sieg für Kroatiens Konservative

Analyse der Europawahl 2014

Sozialdemokratische Regierungskoalition muss im jüngsten EU-Mitgliedsland deutliche Verluste hinnehmen. Nur rund ein Viertel der Wahlberechtigten stimmten ab. Grüne erstmals im Europaparlament vertreten.

Slowenien vor den Europawahlen 2014

Am 1. Mai 2014 jährt sich der EU-Beitritt Sloweniens zum zehnten Mal und in wenigen Wochen -genau genommen am 25. Mai 2014- werden in Slowenien ein weiteres nunmehr drittes Mal seine acht Vertreter für das Euro-päische Parlament bestimmen.