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Podcast „Medien in Afrika“
Journalismus im Dialog zwischen zwei Kontinenten
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Medien gehören zu den einflussreichsten Kräften, die prägen, wie Gesellschaften sich selbst und andere wahrnehmen. Gleichzeitig befindet sich der Journalismus in einem tiefgreifenden Wandel. In Afrika und darüber hinaus sehen sich Redaktionen mit veränderten Geschäftsmodellen, neuen Mediennutzungsgewohnheiten, digitaler Transformation, Künstlicher Intelligenz, Desinformation und zunehmendem Druck auf unabhängige Berichterstattung konfrontiert.
Vor diesem Hintergrund bringt der Podcast „Medien in Afrika“ einige der führenden Stimmen der afrikanischen Medienlandschaft zusammen, um die Herausforderungen und Perspektiven des Journalismus heute und in Zukunft zu beleuchten.
Die zehnteilige Podcastreihe ist eine Kooperation zwischen dem Medienprogramm Subsahara-Afrika der Konrad-Adenauer-Stiftung und Meridian17. Sie untersucht, wie afrikanische Medien produziert, finanziert und genutzt werden. Gleichzeitig widmet sie sich der Frage, wie über Afrika in internationalen Medien berichtet wird und wie diese Darstellungen Wahrnehmungen, politische Entscheidungen und Partnerschaften beeinflussen.
Moderiert wird die Reihe von der Journalistin und Moderatorin Georja Calvin-Smith, bekannt als Moderatorin von Eye on Africa beim Nachrichtensender France 24. Zu Gast sind Journalistinnen und Journalisten, Chefredakteurinnen und Chefredakteure, Medienunternehmerinnen und Medienunternehmer sowie Kommunikationsexpertinnen und -experten aus Afrika und Europa. Gemeinsam diskutieren sie zentrale Herausforderungen der Medienbranche, darunter Pressefreiheit, Vertrauen in Medien, Finanzierungsmodelle, Faktenprüfung, gemeinwohlorientierter Journalismus, Repräsentation und die Auswirkungen neuer Technologien.
Dabei beschränkt sich der Podcast „Medien in Afrika“ nicht auf die Analyse bestehender Probleme. Jede Folge stellt konkrete Ideen, Erfahrungen und Erkenntnisse vor, die dazu beitragen können, den Journalismus zu stärken und eine fundierte öffentliche Debatte über die Rolle der Medien in demokratischen Gesellschaften zu fördern.
Zugleich möchte die Reihe den Austausch zwischen afrikanischen und europäischen Medienökosystemen stärken. Sie schafft Raum für offene Gespräche, gemeinsames Lernen und ein vertieftes gegenseitiges Verständnis. Mit zugänglichen und anregenden Diskussionen lädt „Medien in Afrika“ Medienschaffende, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit dazu ein, darüber nachzudenken, wie Journalismus unser Weltbild prägt und warum unabhängige, glaubwürdige Medien unverzichtbar bleiben.
Sehen oder hören Sie die Episode unten und beteiligen Sie sich an der Diskussion!