Vortrag

(Über-) Leben in der Diktatur

Jugend in der DDR

In Kooperation mit dem Bundespolizeiausbildungs- und -fortbildungszentrum Walsrode

Details

Freya Klier, geboren 1950 in Dresden, kam nach der Verhaftung ihres Vaters im Alter von drei Jahren ins Kinderheim. 1968 scheiterte ihr Versuch der Republikflucht, sie wurde zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach vorzeitiger Entlassung und Arbeit als Theaterregisseurin war Klier 1980 Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. Später folgte Berufsverbot, 1988 wurde sie schließlich zusammen mit Stephan Krawczyk und anderen Bürgerrechtlern verhaftet und unfreiwillig ausgebürgert. Sie lebt heute als Autorin und Filmregisseurin in Berlin.

Mitglied des P.E.N. Zentrum Deutschsprachiger Autoren im Ausland, 2005 Entwicklung eines Spielfilm-Drehbuchs, 2006 Lesungen/Vorträge/ Filmvorführungen in Deutschland und Ungarn, 2007 Sächsische Verfassungsmedaille für besonderes demokratisches Engagement in Schulen, in Literatur und Kunst, 2009 wird Freya Klier die Auszeichnung " Botschafter für Demokratie und Toleranz" verliehen. Außerdem wurde sie von der Bundeszentrale für Politische Bildung mit dem Sonderpreis "einheitspreis 2009" ausgezeichnet. Publikationen u. a.: "Abreiß-Kalender. Ein deutsch-deutsches Tagebuch" (1988), "Lüg Vaterland. Erziehung in der DDR" (1990), "Die Kaninchen von Ravensbrück" (1994), "Penetrante Verwandte" (1996), "Wir Brüder und Schwestern" (2000), "Oskar Brüsewitz" (2004).

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Veranstaltungsort

Bundespolizeiausbildungs- und -fortbildungszentrum Walsrode

Referenten

  • Freya Klier
    • Autorin
      • BürgerrechtlerinBegrüßung:Michael Jäger
        • Polizeidirektor
          Kontakt

          Jörg Jäger

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