Vortrag

Erinnern oder vergessen?

Zeitenzeugen-Gespräch zu Nationalsozialismus und Nachkriegszeit mit Dr. Eva Umlauf

Details

Die Nachwirkungen des NS-Regimes reichen bin in die heutige Zeit. Sowohl persönliche Entwicklungen als auch politische Entscheidungen werden durch die Erfahrungen älterer Generationen geprägt. Die Zahl der Zeitzeugen sinkt, wie können wir dennoch die Erinnerung an Schicksale bewahren und für nachfolgende Generationen lebendig halten?

Dr. Eva Umlauf ist in einem Arbeitslager für Juden in der Slowakei geboren. Im Juni 1944 wurde sie mit ihrer schwangeren Mutter und ihrem Vater nach Auschwitz deportiert. Als eine der jüngsten Überlebenden bekam Sie eine Häftlingsnummer auf den Arm tätowiert. Umlauf studierte Medizin in der Slowakei, war zunächst als Kinderärztin tätig und ist heute Psychotherapeutin in München.

Neben dem persönlichen Schicksal sprechen wir über Strategien der psychischen Verarbeitung von Verfolgung, Mangel und Gewalt. Diskutieren möchten wir, wie wir zukünftig den Nationalsozialismus und den Holocaust weitergeben, welche Erinnerungskultur wir schaffen.

Programm

18.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung

Lina Berends

Konrad-Adenauer-Stiftung

 

Grußwort

Prof. em. Dr. Brigitte Lohff

Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin, MHH

 

18.15 Uhr Vortrag

Vergessen oder erinnern?

Dr. Eva Umlauf

Zeitzeugin und Psychologin

18.45 Uhr Gespräch

Wie können persönliche Schicksale verarbeitet werden, wie kann die Aufarbeitungsarbeit gelingen?

Dr. Eva Umlauf

Zeitzeugin und Psychologin

 

Moderation:

Prof. Dr. Uwe Tewes

Universitätsprofessor, Diplom Psychologe

19.45 Uhr Empfang und Imbiss

Ausklang der Veranstaltung
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Veranstaltungsort

Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover

Referenten

  • Dr. Eva Umlauf
    Holocaust Überlebende, Zeitzeugin