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Iceland's EU Referendum: The Road to August 29

Iceland will hold a referendum on 29 August 2026 on whether to resume EU accession negotiations. While current opinion polls suggest that support for reopening talks exceeds support for full EU membership, public opinion overall remains divided, with fisheries, Iceland’s sovereignty, the introduction of the euro, and national security at the centre of the debate. The vote will determine whether Iceland continues pursuing EU membership, though any final accession agreement would require a second referendum.

IMAGO / Lobeca

Parlamentswahl in Dänemark

Richtungsweisend für die künftige Ausrichtung des Landes

Am 24. März 2026 wählten die Däninnen und Dänen ihr neues Parlament: Die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen verzeichneten eine historische Niederlage, blieben jedoch stärkste Kraft und erhielten knapp 22 Prozent der abgegebenen Stimmen. Damit liegt der Auftrag zur Bildung einer Koalition bei Fredriksen. Rund 4,3 Millionen Däninnen und Dänen waren zur Wahl aufgerufen. Nach Angaben der dänischen Wahlbehörde am Dienstagabend lag die Wahlbeteiligung bei 84 Prozent. Im Wahlkampf wurden hauptsächlich innen- und sozialpolitische Themen kontrovers diskutiert, während bei den Themen wie Verteidigung oder strengeren Migrationsregeln größtenteils Einigkeit herrschte.

Russlands Hybridkrieg: Die Nordfront

In Nordeuropa herrscht kein Frieden. Der Kampf ist real und weitaus gefährlicher, als die Öffentlichkeit ahnt. In diesem Krieg gibt es keine Frontlinien. Die Angriffsvektoren verschieben sich täglich, suchen nach Schwachstellen, nutzen Angriffsflächen aus und ergreifen Chancen.

© Magnus Fröderberg/Norden.org / CC BY-NC.SA 4.0

Der Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in den nordischen Ländern

Zwischen sanfter Ausgrenzung und voller Einbindung

In den nordischen Ländern – Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden – werden politische Konsensbildung, Kompromissfindung und demokratische Teilhabe traditionell großgeschrieben. Doch in den vergangenen 20 bis 30 Jahren haben sich dort, wie in vielen anderen europäischen Ländern auch, die politische Konfrontation und die gesellschaftliche Spaltung verschärft. Die politische Parteienlandschaft ist stärker fragmentiert als früher. Parteien vor allem am rechten Rand gewannen hingegen deutlich dazu. So sind in allen nordischen Ländern, Island ausgenommen , rechtspopulistische Parteien zu einer festen Größe mit signifikantem Einfluss im politischen wie gesellschaftlichen Diskurs geworden.

"Christian Democracy - The Third Way"

English Addendum to "Kristillisdemokratia – kolmas tie" (Eds. A. Lyytikäinen & T. Terä; 2025)

This addendum gives an overview and summary of the book Kristillisdemokratia – kolmas tie (2025). The book consists of an introductory chapter followed by three sections dealing with the history, principles, and role of Christian democracy in contemporary Europe, respectively.

Nordic Unity in Arctic Security

Navigating Tensions and Alliances

In recent decades, the Arctic region has increasingly attracted global interest due to its climatic, economic, and political transformations. The Arctic's strategic relevance has been particularly accentuated amidst rising tensions with Russia, especially post-2022 following its attack on Ukraine. This attention has, in turn, amplified the roles of Nordic countries in regional security dynamics. The accession of Finland and Sweden to NATO in 2023 and 2024, respectively, exemplifies the momentum towards deeper Nordic integration in security domains. This trajectory was further highlighted by U.S. President Trump's comments in January 2025 regarding the control of Greenland, drawing international scrutiny to Greenland’s strategic importance and the internal dynamics within the Kingdom of Denmark.

The European Union and the Emerging Arctic Security Landscape

The European Union’s (EU) ever-evolving role as a foreign and security actor is currently being reshaped by a rapidly shifting geopolitical landscape, marked most significantly by Russia’s 2022 full-scale invasion of Ukraine and the current disruptions of the transatlantic relationship. While long defined by its soft power tools, internal diversity, and preference for multilateralism, the EU has found itself increasingly confronted with demands to de-velop a more assertive security posture. This shift is occurring not only in its eastern and southern neighbourhood but increasingly also in its northern backyard – the Arctic, a region that is presently (re-)emerging as a space of geopolitical competition. While the region has traditionally been marginal in, it now intersects with broader concerns over hybrid threats, energy dependence, climate change, and critical infrastructure—all areas where both the EU and the North Atlantic Treaty Organization (NATO) maintain significant (partly overlapping or complementary) competencies.

IMAGO / NTB

Parlamentswahl in Norwegen

Stabilität, Energie und der Stoltenberg-Effekt

Am 8. September 2025 wählten die Norwegerinnen und Norweger ihr neues Parlament: Die regierende sozialdemokratische Arbeiterpartei (Ap) von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre wurde als stärkste Kraft bestätigt und erzielte 28,2 Prozent der Stimmen. Die rechtspopulistische Fortschrittspartei (FrP) verzeichnete mit einem Plus von 12,3 Prozent den größten Zuwachs und wurde mit 23,9 Prozent zweitstärkste Kraft. Auf Platz drei folgt die Konservative Høyre der ehemaligen Ministerpräsidentin Erna Solberg mit 14,6 Prozent. Rund vier Millionen Norwegerinnen und Norweger waren zur Wahl aufgerufen. Nach Angaben der norwegischen Wahlbehörde vom späten Montagabend lag die Wahlbeteiligung bei 78,8 Prozent. Bei dieser Wahl ging es nicht nur um innenpolitische Fragen, denn das Land spielt eine Schlüsselrolle in Europas Energieversorgung und Sicherheitspolitik. Zwar ist Norwegen kein Mitglied der Europäischen Union, aber unverzichtbarer Partner – ob bei Gaslieferungen, der Regulierung des Strommarkts oder Sanktionen gegen Russland.

IMAGO / Bernhard Herrmann

Finnlands Reaktion auf hybride Bedrohungen in der Ostsee

Resilienz durch ganzheitliche Sicherheit?

Als Reaktion auf die Invasion der Ukraine durch russische Truppen trat Finnland – nach Jahrzehnten der militärischen Neutralität – der NATO bei. Finnland, das sich eine mehr als 1300 km lange Landgrenze mit Russland teilt, ist hybrider Bedrohung besonders ausgesetzt. Die jüngste nationale Risikoeinschätzung der finnischen Regierung betont die Gefahr hybrider Angriffe, die Finnlands Sicherheitslage herausfordern könnten. Hybride Bedrohungen sind vielfältig und reichen von Cyberangriffen und Desinformation bis hin zu instrumentalisierter Migration oder Sabotageakten gegen kritische Infrastruktur, wie der Beschädigung von Unterseekabeln.

KAS

Sonderausgabe – Länderberichte mal anders

Barrierefreiheit im internationalen Vergleich

In dieser Publikation finden Sie Recherchen einiger unserer Auslandsbüros zum aktuellen Stand der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Wir hoffen, durch die Berichte das Bewusstsein für die leider noch oft bestehenden Ungleichheiten zu erhöhen und uns alle dazu zu motivieren, ein stärkeres Augenmerk auf das Thema Inklusion zu werfen.