Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Coronavirus in Lateinamerika

Chance oder Bedrohung für den Rechtsstaat?

In Lateinamerika werden die rechtspolitischen Folgen, die aus der Coronakrise hervorgehen, in großem Umfang davon abhängen, wie die Regierungen der Region ihre Macht in Zeiten des Notstands ausüben. Missbrauchen Lateinamerikas Regenten ihre Befugnisse zur Zementierung ihrer Macht, sieht es für den Rechtsstaat in Lateinamerika in Zukunft finster aus. Wissen sie ihre Macht mit Maß auszuüben und ihre Länder mit gutem Führungsstil aus der Krise zu leiten, könnten sie verloren geglaubte Vertrauen zurück erwerben. Eines ist sicher: Die Coronakrise wird die politischen Spielregeln verändern.

Wird der interamerikanische Gerichtshof zum politischen Akteur?

Von der Ehe gleichgeschlechtlicher Paare bis zur Begnadigung Fujimoris

„Herrschaft der Richter“ - so titelte schon der französische Rechtsgelehrte Édouard Lambert im Jahre 1921 und beschrieb damit ein seither viel diskutiertes Phänomen: Die zunehmend progressive Rechtsfortbildung durch Richter, die manch einer als „Wilderei“ in den Gefilden des Gesetzgebers wahrnehmen möchte. Wenn es sich bei den „Herrschenden“ auch noch um regionale, und nicht einmal um nationale Verfassungsrichter handelt, dann werden zudem noch Stimmen laut, die das Ende staatlicher Souveränität ankündigen.

Begnadigung Fujimoris wirft Fragen auf

Umstrittene Entscheidung vermischt Politik und Justiz

Von stillen Weihnachtstagen konnte in Peru dieses Jahr keine Rede sein. Mit seiner Entscheidung, an Heiligabend den ehemaligen autoritären Machthaber Alberto Fujimori zu begnadigen, hat Präsident Kuczynski ein politisches Erdbeben ausgelöst. Diese gewagte und umstrittene Entscheidung des Präsidenten hat gesellschaftliche Wunden neu aufgerissen. Gleichzeitig wirft die Begnadigung Fujimoris auch juristische Fragen auf. Ein rechtliches Nachspiel jedenfalls scheint garantiert.

Wieviel Gerechtigkeit braucht der Frieden?

Das System der Übergangsjustiz in Kolumbien

Der seit über 50 Jahren andauernde gewaltsame Konflikt in Kolumbien hat tragische Spuren hinterlassen. Der Friedensvertrag - am 24. August 2016 in Havanna unterzeichnet - sieht auch ein System der Übergangsjustiz vor, durch das die Opfer des Konflikts entschädigt, die Wahrheit ans Licht gebracht, die Täter bestraft und eine Erinnerungskultur zur Sicherstellung des Nicht-Vergessens geschaffen werden sollen.

Justicia transicional: una justicia para la paz

Apuntes sobre el caso colombiano

Este documento repasa los principales debates sobre la administración de justicia, en el marco de los acuerdos alcanzados entre el Gobierno de Colombia y las Farc. Propone una mirada crítica propositiva, que explica a grandes rasgos por qué la justicia transicional es la mejor salida para el momento histórico en el que se encuentra dicho país.

Narratives of transitional justice in Latin America

Efforts aimed at enhancing stable democracies and the rule of law in the region

The new efforts and advancements towards the enhancement of the rule of law, and the consolidation of a long and stable peace in the region, reflect a joint effort of various national and international bodies to promote a balanced and effective protection of human rights, as the foundation of democracy. In the described scenario, the purpose of this report is precisely to review and analyze some recent transitional justice’s developments in Latin America.

Avances de la justicia transicional en Latinoamérica

Un impulso a la consolidación del Estado de Derecho en el continente

El presente documento es una breve reseña y análisis de los avances recientes más relevantes en materia de justicia transicional en América Latina, así como de las tensiones y esfuerzos que se han presentado en los últimos años, en el proceso de garantizar los derechos de las víctimas de graves violaciones a los derechos humanos durante las dictaduras, guerras civiles y conflictos armados del continente.

Petro und der Friedensprozess

DIE ABSETZUNG DES BÜRGERMEISTERS VON BOGOTÁ TESTET DIE KRISENFESTIGKEIT DER INSTITUTIONEN KOLUMBIENS

Während die kolumbianische Regierung auf Kuba mit der FARC-Spitze über Wege aus dem bewaffneten Konflikt debattiert, treffen die politischen Gegner zuhause Vorbereitungen für die Zeit nach einer Friedensvereinbarung. So enthob der Procurador General de la Nación Alejandro Ordóñez Maldonado im Dezember den Hauptstadtbürgermeister Gustavo Petro Urrego wegen Unregelmäßigkeiten bei der Einführung eines neuen Müllsystems seines Amtes und verbot ihm für 15 Jahre die Ausübung gewählter Ämter.

The dismissal of Bogota’s Mayor: a challenge for Colombian institutions in the midst of the peace talks

2014 begins with a challenging political and social situation for Colombia’s capital city. On December 9 of 2013, as a result of a disciplinary proceeding that lasted one year, Colombian Inspector General, Alejandro Ordóñez, announced a controversial decision: to dismiss Bogota’s Mayor, Gustavo Petro, and disqualify him to perform public functions for 15 years. The opponents and supporters of Mr. Ordoñez’s decision are divided in the evaluation of its legality and legitimacy.

El “caso Petro” pone a prueba la institucionalidad colombiana en pleno proceso de paz

Análisis del Programa Estado de Derecho para Latinoamérica

El año 2014 empieza con un desafiante panorama político y social para Colombia, luego de que el 9 de diciembre de 2013 el Procurador General de la Nación, Alejandro Ordóñez Maldonado, anunciara la decisión de destituir e inhabilitar por 15 años al alcalde mayor de Bogotá, Gustavo Petro Urrego, por la implementación de un nuevo esquema de aseo. Opositores y defensores de la medida están divididos sobre su legitimidad y legalidad, al punto de convocar a diversas manifestaciones e interponer varios recursos jurídicos que han hecho del debate uno complejo.

— 10 Elemente pro Seite
Zeige 1 - 10 von 23 Ergebnissen.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 80 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den „Länderberichten“ bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Bestellinformationen

Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.