Publikationen

Referendum bestätigt Macky Sall nur knapp

Die Senegalesen haben sich am 20. März 2016 knapp für die Verfassungsreform ihres Staatspräsidenten Macky Sall ausgesprochen. Gemäß Hochrechnungen verschiedener öffentlicher wie privater Medien haben etwa 62,9 Prozent der Wähler mit JA gestimmt und 37,11 Prozent mit NEIN. Mit nur 40,42 Prozent lag die Wahlbeteiligung der über 5 Millionen Stimmberechtigten jedoch deutlich unter-halb des Niveaus der letzten Präsidentschaftswahl 2012.

Macky Sall bleibt sieben Jahre

DIE 2012 VERSPROCHENE VERKÜRZUNG DES PRÄSIDENTENMANDATS AUF 5 JAHRE BLEIBT AUS – HEFTIGE REAKTIONEN IM LAND

Am 16. Februar 2016 hat Staatspräsident Macky Sall angekündigt, dass seine Amtszeit nun doch sieben Jahren betragen werde. Sie werde nicht auf fünf Jahre verkürzt wie er während seines Wahlkampfes 2012 versprochen hatte. Die Entscheidung wurde durch den senegalesischen Verfassungsrat herbeigeführt. Von vielen wird Macky Sall ob seines ehrlichen Einsatzes bis zu allerletzt für die Mandatsverkürzung gelobt. Aktivisten der Zivilgesellschaft und die politische Opposition werfen ihm hingegen politisches Kalkül vor.

Minen und Ressourcen in Senegal: Reich und doch arm

Ein Artikel in den KAS Auslandsinformationen

Senegal ist ein von der Natur gesegnetes Land: Gold, Eisen, Marmor,Phosphat, Titan, Zirkon und Erdöl sind auf dem Weltmarktbegehrte Ressourcen. Ihre Förderung und Verarbeitung kann das Land zu einer aufsteigenden Wirtschaftsmacht in Afrika machen. Die sozial verantwortliche Umsetzung dieser Pläne ist von großer Bedeutung für die Stabilität des Landes. Die Gratwanderung zwischen dem erhofften Wirtschaftsboom und einer sozial gerechten Umverteilungsstrategie der Gewinne im Sinne der nachhaltigen, ausgeglichenen und umweltverträglichen Entwicklung sind eine Herausforderung für die Regierung.

Acte III de la décentralisation: Une réforme, des questions

Le N° 18 dans la série des Cahiers de l'Alternance

La publication "Acte III de la décentralisation: Une réforme, des questions" est l'oeuvre collective des étudiants du CESTI presse écrite en 3ème année, publiée par la FKA et le CESTI. Les rédacteurs ont sillonné le Sénégal et élaboré un ouvrage qui présente, au delà des analyses de la nouvelle loi sur la décentralisation, un échantillon des régions du Sénégal, avec tous les problèmes, leurs potentialités et leurs perspectives. La gestion des communes, la participation citoyenne, le rôle du secteur privé et de la presse sont des thèmes traités dans ce volume de 180 pages, bonne lecture!

Etude sur le suivi des recommandations des mission d'observation électorale

Suivi des recommandations et perspectives

La présente étude s’inscrit dans l’approche cyclique de l’Union européenne pour l’accompagnement des élections dans des pays partenaires qui le sollicitent . Elle fait suite au déploiement des missions électorales de l’Union Européenne de 2012, ainsi qu’aux travaux de la mission d’audit du fichier électoral de 2010-2011. Enfin, l’étude analyse aussi un des résultats indirectement attendus de l’appui de l’UE à la modernisation du système de l’état civil sénégalais (PAMEC).

Flucht und Migration

Weltweite Reaktionen

Die Themen Flucht und Migration stehen bereits seit längerem im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung Deutschlands und Europas und haben mit der jüngsten Zuspitzung der Flüchtlingsproblematik eine rasante Dynamik entwickelt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat zusammengetragen, wie das Thema in anderen Regionen der Welt wahrgenommen wird und welche eigenen Erfahrungen es dort gibt. Darüber hinaus haben unsere Auslandsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen die aktuelle Stimmung und den Tenor politischer Diskussionen in den Mitgliedsstaaten der EU und ihren Anrainer-Staaten eingefangen.

Der Prozess von Hissène Habré

Ein Wendepunkt in der internationalen Justiz?

„Nieder mit dem Imperialismus, nieder mit dem Neokolonialismus!“ Hissène Habrés Auftreten am ersten Prozesstag verrät alles über seine Verteidigungsstrategie. Von der europäischen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, steht der 72-jährige ehemalige Präsident des Tschad im Zentrum eines in der Geschichte bisher einmaligen Gerichtsverfahrens. Auf dem Spiel steht nicht nur die Vergangenheitsbewältigung einer vom Bürgerkrieg gezeichneten Nation, sondern auch die Zukunft der internationalen Justiz.

Extremismus vorbeugen

Afrique Citoyenne, ein pädagogischer Comic

Der pädogogische Comic Afrique Citoyenne widmet die 31. Ausgabe der Vorbeugung des Extremismus. In Senegal, wo die Religionen und Ethnien seit Jahrhunderten friedlich zusammen leben, gibt es jedoch auch Anzeichen für ein Ansteigen extremistischer Tendenzen. Der Comic informiert und sensibilisiert Jugendliche und junge Erwachsene über die Gefahren des Extremismus und über die Methoden der "Menschenfänger" von extremistischen Organisationen, die auch vor Senegals Schulen und Universitäten nicht Halt machen. Der Comic wird an allen Schulen und JUgendorganisationen des Landes verteilt.

Reaktionen auf das Charlie-Attentat in Senegal

Von der Verurteilung des Terrorismus zur Reflexion über Verantwortung von Medien und Politik

Das Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 in Paris hat in Senegal eine Welle von Reaktionen des Entsetzens, der Trauer und der Solidarität hervorgerufen. Der Staatschef Macky Sall, viele gewählte Vertreter und fast alle Medien verurteilen das Attentat. Muslimische und christliche Instanzen verurteilten die Gewalt – mahnten jedoch auch einen verantwortlichen Umgang mit Medien und Respekt vor der Religion an. Besondere Beachtung findet die Frage, ob religiös motivierter Terrorismus auch in Senegal Fuß fassen könnte.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen.