Seminar

Zwischenkirchliches Seminar für Religionslehrer in Serbien

vom 01.-07. September 2008

Das diesjährige Projekt im Rahmen der „Serbientagungen“, das die Diözese für Mitteleuropa der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK), die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) der römisch-katholischen Kirche und die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD),

Details

seit 1999 organisieren fand vom 01. bis 07. September in Fruška Gora (in der Vojvodina, Nordserbien) statt. Das Thema der Tagung war „Religionslehrer als Zeuge des Glaubens“, woran zwanzig Re-ligionslehrer der SOK, der RKK, der Slowakischen Evangelischen Kirche und der EKD teilnahmen.

Das Thema war im vergangenen Jahr in Berlin bei der Serbientagung vereinbart worden. Partner vor Ort waren die Diözese von Backa (SOK) und das Bistum von Subotica (RKK), wobei die Konrad-Adenauer-Stiftung die technische Unterstützung leistete. Die EKD übernahm die Trägerschaft des ganzen Projektes. Die Referenten waren sowohl deutsche (Herr Matthias Hahn, Frau Frauke Kuba, Frau Kerstin Keller, Frau Angele Fockele, Herr Christoph Tekaath und Herr Andreas Ziemer) als auch einheimische Experten aller drei erwähnten Kirchen.

An der festlichen Erröffnung nahmen über achtzig Teilnehmer teil; unter anderen waren anwesend: Bischof Dr. Irinej Bulovic (SOK), der am gesamten Seminar teilnahm, Erzbischof Stanislav Hocevar (RKK), Bischof Dr. Porfirije Peric, Bischof von Jegar (SOK), Bischof Vasilije Vacic, Bischof von Srem (SOK), Bischof Lukijan Vladulov, Bischof von Osijek und Baranja, Bischof Samuel Vrbowsky, Bischof der Slowakischen Evangelischen Kirche, Bischof Istvan Semesi, Bischof der Christlich-reformierten Kirche, Bischof Ivan Penses, Bischof von Subotica (RKK), Dr. Bogoljub Šijaković, Religionsminister der Republik Serbien, Mnsg. Dr. Andrija Kopilovic (RKK), Frau Claudia Crawford, die Leiterin des KAS-Auslandsbüros Serbien.

Der Religionsunterricht wurde 2001 wieder in das serbische Bildungssystem eingeführt, sodass alle traditionellen Kirchen und Glaubensgemeinschaften das Recht bekamen, den Religionsunterricht an der Schule durchzuführen. Die Idee der Organisatoren war, den serbischen Religionslehrern die Erfahrungen der deut-schen Religionslehrer zu vermitteln, um eine Qualitätssteigerung des Religionsunterrichts in Serbien zu erreichen. Das Ziel des Projektes war „die Pflege des Friedens, der Liebe und der Eintracht zwischen den Völkern und Gemeinschaften in Serbien“.

Die Themen waren unterschiedlich, einige sollen im Folgenden erwähnt werden:

-Religionsunterricht und Glaubens-verkündigung

-Glaube als Gnadengabe: Das Geschenk des Glaubens in den Religionen

-Weltreligionen als Thema des Reli-gionsunterrichts

-Religionsunterricht im Film

-Beratung und Beurteilung von Reli-gionsunterricht

Die Teilnehmer hatten auch die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Methoden im Religionsunterricht auseinanderzusetzen und sich innerhalb des Themas Religionsunterricht im Film Filme anzuschauen. Die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch war für die Teilnehmer von größter Bedeutung. Dies war auch während der gemeinsamen Freizeit und Klosterbesuchen in Fruška Gora möglich.

Die Teilnehmer fanden das Seminar sehr wichtig und das große Medieninteresse am ersten Tag, mit über 80 Teilnehmern und drei Fernsehanstalten zur Eröffnung, zeigt die Wichtigkeit der Weiterbildung der serbischen Religionslehrer, die Verbesserung des Curriculums des Religionsunterichts und das große Interesse der Öffentlichkeit.

Wünschenswert ist, dass auch die zuständigen staatlichen Institutionen mit den Kirchen in diesem Bereich zusammenarbeiten sollten, was in diesem Fall nicht gelungen war. Das Bildungsministerium zeigte kein Interesse am Seminar, was die Teilnehmer als nachteilig ansahen.

Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Fruska Gora

Kontakt

Jelena Jablanov Maksimović

Jelena Jablanov Maksimović bild

Projektkoordinatorin

Jablanov.Maksimovic@kas.de +381 11 3285-210 +381 11 3285-329
Zwischenkirchliches Seminar für Religionslehrer in Serbien