Die Delegation bestand aus Nils Wörmer, dem Direktor des Regionalprogramms Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika (RP SIPODI Ostafrika), Gregory Meyer, Angella Kasekende und Edgar Mwine, alle drei ebenfalls vom RP SIPODI Ostafrika – welches diese Reise organisiert hat – Anja Berretta, Direktorin des Regionalprogramms Energiesicherheit und Klimawandel, Lukas Kupfernagel, Direktor des Auslandsbüro Äthiopien / Afrikanische Union, sowie Philipp Dienstbier, Direktor des Regionalprogramms Golf-Staaten der KAS.
Unter der Führung von Mohamed Duale, dem Generaldirektor des Ministeriums für Umwelt und Klimawandel in Hargeisa, besuchte die Delegation das Frachtterminal im Hafen von Berbera, den Flughafen von Berbera und die Wirtschaftszone von Berbera. Die Delegation hatte auch einsichtsreiche Treffen mit dem Provinzgouverneur der Sahil-Region, Ali Abdi Abdilaahi, und dem Bürgermeister von Berbera, Abdishakur Iddin, die Einblicke in die Geschichte der Stadt Berbera, die Herausforderungen, vor denen diese steht und das Potenzial, das sie birgt, gaben. Im Hafen traf die KAS-Delegation den Generaldirektor der somaliländischen Hafenbehörde, Said Hassan Adbullahi, der einen kurzen Überblick über die jüngsten Entwicklungen im Hafen gab, wie den Bau der Terminals, die Lagerkapazität und Prognosen für die Zukunft.
Anschließend traf die Delegation den Generaldirektor des Hafenbetreibers DP World, Horacio Hernandez Briz. Dieser gab der Gruppe einen Überblick über die Operationen und Investitionen von DP World im Hafen von Berbera sowie andere von DP World finanzierte Infrastrukturprojekte. Ferner betonte er, dass die erklärte Mission von DP World darin bestehe, Berbera zum Logistikzentrum für die Region des Horns von Afrika zu machen. Anschließend wurde die Gruppe zu einer Führung durch den modernisierten Flughafen von Berbera geführt, einschließlich der 4,7 km langen Start- und Landebahn, welche die zweitlängste Landebahn in Afrika ist und derzeit hauptsächlich für den Transport von Frachtgut genutzt wird.
Die Delegation schloss ihren Besuch in der Wirtschaftsfreizone von Berbera ab, wo sie Joseph Oguta, den Leiter der Zone, traf und sich mit ihm austauschte. Er gab Einblicke in das Wachstum der Zone seit ihrer Eröffnung im März 2022 bis heute, wie die vermehrte Aufnahme von Kunden aus verschiedenen Branchen und Ländern. Mit dem Abschluss der ersten Bauphase des Terminals im Hafen von Berbera, der Modernisierung des Flughafens von Berbera, der Eröffnung der 1.246 Hektar großen Wirtschaftszone und dem Bau der 157 km langen Straße von Berbera nach Hargeisa ist der Wirtschaftskorridor in Somaliland auf dem Weg, das wirtschaftliche Zentrum der Region und eine der wichtigsten Handelsrouten zu werden.
Über diese Reihe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.