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Veranstaltungsberichte

Wissenschaftliches Forum in Dschibuti

Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen des Unabhängigen Forschungsinstitutes des Horns von Afrika und dessen Wandel zu einer NGO mit gemeinnützigem Status

Das Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS RP SIPODI Ostafrika) organisierte gemeinsam mit dem Unabhängigen Forschungsinstitut des Horns von Afrika (Institut de Recherche Indépendant de la Corne de l’Afrique – IRICA) ein wissenschaftliches Forum zu dessen zehnjährigem Bestehen und Wandel von einem Forschungsinstitut zu einer NGO mit gemeinnützigem Status. Die Veranstaltung fand vom 26. bis zum 28. Oktober in Dschibuti statt und wurde von zahlreichen Wissenschaftlern, Experten und politischen Entscheidungsträgern besucht. Neben der Würdigung von IRICAS Entwicklung über die letzten zehn Jahre verfolgte das Forum ebenfalls das Ziel, bestehende Herausforderungen für die Entwicklung von Dschibuti und des Horns von Afrika ausfinding zu machen und entsprechende Lösungsansätze vorzuschlagen.

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Die Veranstaltung wurde am 26. Oktober mit einer Eröffnungsrede von Jan-Ole Voß, Leiter des KAS RP SIPODI Ostafrika, eröffnet. In seiner Rede hob Jan-Ole Voß die Bedeutung der institutionellen Entwicklung von IRICA über die letzten zehn Jahre hervor und unterstrich, dass das Forschungsinstitut mittlerweile zu den renommierten wissenschaftlichen Akteuren in Dschibuti und dem Horn von Afrika gehört. Er erinnerte ebenfalls daran, dass der wissenschaftliche Austausch zu effizienten politischen Maßnahmen beiträgt und daher den programmatischen Zielen des KAP RP SIPODI Ostafrika entspricht.

 

Anschließend gab Idyl Moussa Iye, Koordinatorin der UNESCO, eine eröffnende Rede, in der sie das Engagement von IRICA würdigte und insbesondere dessen Beitrag zur Forschung, zum Expertendialog und zur Politik betonte. Darauffolgend hielt Zahra Youssouf Kayad, Präsidentin von IRICA, eine Eröffnungsrede. Darin erklärte sie, dass IRICA trotz begrenzter finanzieller Mittel seit zehn Jahren zu den großen wissenschaftlichen und politischen Debatten über die Entwicklung des Horns von Afrika maßgeblich beigetragen hat. Ferner wies sie auf das Potenzial einer nachhaltigen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen und staatlichen Akteuren in Dschibuti hin.

 

Dr. Nabil Mohamed Ahmed, Minister für Höhere Bildung und Forschung von Dschibuti, gab die vierte und letzte Eröffnungsrede. Darin unterstrich er, dass das zehnjährige Jubiläum von IRICA die Chance bietet, das Engagement der Forscher, die zur Entwicklung des Forschungsinstitutes beigetragen haben, zu würdigen. Er erinnerte auch daran, dass IRICA zur Entstehung einer soliden wissenschaftlichen Kultur in Dschibuti beiträgt.

 

Nach den Eröffnungsreden begannen die Podiumsdiskussionen, die sich über die drei Tage mit vier Kernthemen befassten: Umwelt und Energie, menschliche Entwicklung, Governance, Rechtsstaat und soziale Kohärenz sowie Wirtschaft, Geostrategie und regionale Integration. Im Laufe der Gespräche konnten Forscher, Experten und politische Entscheidungsträger ihre Analysen und Lösungsansätze zu den obig genannten Themen darstellen und darüber frei diskutieren. An den Diskussionen nahmen ebenfalls die Minister für Höhere Bildung und Forschung, Gesundheit und Umwelt teil. Die Diskussionen folgten dem übergeordneten Ziel, aus verschiedenen fachlichen Perspektiven konkrete Lösungen für eine Reihe von Herausforderungen vorzuschlagen, mit denen die Entwicklung von Dschibuti und dem Horn von Afrika konfrontiert ist.

 

Das wissenschaftliche Forum wurde am 28. Oktober mit einer Zusammenfassung der Diskussionen sowie abschließenden Reden beendet. Die Präsidentin von IRICA, Zahra Youssouf Kayad, bedankte sich in ihrer Abschlussrede bei den Diskutanten und dem Stab für ihren wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Austragung der Veranstaltung. Anschließend würdigte Karl Wiesemeyer, Programm-Manager beim KAS RP SIPODI Ostafrika, die Tragweite der Entwicklung von IRICA über die letzten zehn Jahre und betonte die strategische Bedeutung einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen IRICA und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Kontakt Jan-Ole Voß
Jan-Ole_Voß
Leiter Regionalprogramm Sicherheitspolitischer Dialog Ostafrika
jan-ole.voss@kas.de

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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