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Veranstaltungsberichte

SIPODI begleitet die ENSA aus Benin auf Studienreise nach Nigeria

Ein Blick ins Innere der nigerianischen Armee

Abuja – Kaduna (Nigeria), vom 31. Mai bis zum 7. Juni 2026 – Im Rahmen seiner Partnerschaft mit der École Nationale Supérieure des Armées (ENSA) in Benin hat das regionale Programm „Dialog über Sicherheitspolitik in Westafrika“ (SIPODI) der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) eine Studienreise nach Nigeria begleitet und finanziert, an der eine Delegation teilnahm, die sich aus der Leitung der ENSA, deren Führungskräften, Studierenden der Hochschule sowie Vertretern des SIPODI-Programms zusammensetzte. Diese Mission steht im Einklang mit der Vision des Programms und zielt darauf ab, die Kapazitäten der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte durch Erfahrungsaustausch, regionale Zusammenarbeit und die Förderung einer demokratischen Regierungsführung im Sicherheitssektor zu stärken.

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Militärische Ausbildung: Austausch zwischen Benin und Nigeria stärken

Vom 31. Mai bis zum 7. Juni 2026 unternahm eine Delegation der École nationale supérieure des armées (ENSA) aus Benin eine Studienreise nach Abuja und Kaduna in Nigeria. Die Reise fand im Rahmen der Partnerschaft mit dem Regionalprogramm „Sicherheitspolitischer Dialog Westafrika“ (SIPODI) der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Ziel war es, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen militärischen Ausbildungseinrichtungen zu fördern.

An der von SIPODI begleiteten und finanzierten Reise nahmen die Leitung der ENSA, Angehörige ihres Ausbildungs- und Betreuungspersonals, Lehrgangsteilnehmer sowie Vertreter des Regionalprogramms teil. Sie erhielten Einblicke in die militärische Ausbildung Nigerias und diskutierten deren Anpassung an die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Region.

 

Einblicke in die nigerianische Ausbildungspraxis

Die Delegation besuchte mehr als acht militärische Schulen, Akademien und Ausbildungszentren in Abuja und Kaduna. Präsentationen und Gespräche mit den Verantwortlichen vermittelten Einblicke in die Organisation der Einrichtungen, ihre Lehrinfrastruktur und ihre Methoden zur Ausbildung von Offizieren und Unteroffizieren.

Im Mittelpunkt standen unter anderem militärische Führung, operative Planung und die Zusammenarbeit zwischen den Teilstreitkräften. Ein weiteres Thema war die Anpassung der Lehrpläne an Bedrohungen durch Terrorismus, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität und hybride Aktivitäten.

 

Ausbildung und Einsatzerfahrung verbinden

Über das Kennenlernen der Einrichtungen hinaus bot die Reise Raum für einen fachlichen Dialog über die Gestaltung und Weiterentwicklung militärischer Ausbildung. Die Teilnehmer diskutierten, wie Erfahrungen aus Einsätzen in die Lehre einfließen können, wie Ausbildungseinrichtungen geführt werden und welche Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen Benin und Nigeria bestehen.

Die Lehrgangsteilnehmer der ENSA konnten dabei ihre bisherigen Kenntnisse mit anderen Ansätzen vergleichen und ihr Verständnis für den Umgang mit gemeinsamen Sicherheitsherausforderungen erweitern.

 

Beziehungen zwischen Partnereinrichtungen vertiefen

Die Studienreise ermöglichte es, Kontakte zwischen beninischen und nigerianischen Einrichtungen zu vertiefen und Ansätze für eine Zusammenarbeit in der Ausbildung auszuloten. Sie ist Teil des Engagements von SIPODI für die Professionalisierung der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte sowie eine demokratische Gestaltung und Kontrolle des Sicherheitssektors.

Mit dem Austausch zwischen Partnereinrichtungen fördert das Regionalprogramm gegenseitiges Lernen, Vertrauen und die Suche nach abgestimmten Antworten auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen Westafrikas.

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Kontakt Adelis Yapi
Bild Adelis Yapi
Projektkoordinator
adelis.yapi@kas.de +225 27 22 48 18 00

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