Dr. Tobias Rüttershoff

Leiter des Auslandsbüros Albanien

Seit Juli 2019 leitet Dr. Tobias Rüttershoff das Auslandsbüro Albanien der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor war er Referent Ostmitteleuropa im Team Europa / Nordamerika. Von Juni 2015 bis März 2017 arbeitete er als Referent im Team Inlandsprogramme. Herr Rüttershoff ist Altstipendiat der KAS und studierte Politikwissenschaften, Öffentliches Recht und Internationale Beziehungen in Mannheim, Maastricht und Sheffield, bevor er an der Universität Exeter über US-amerikanische Sicherheitspolitik promovierte. Erste praktische Berufserfahrung sammelte er u.a. im Deutschen Bundestag, im Zentrum Innere Führung der Bundeswehr und als Forschungsassistent an der Universität Oxford.

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Länderberichte

Çelja e bisedimeve të anëtarësimit me BE-në: Një shpresë e re për Shqipërinë

von Tobias Rüttershoff

Bashkimi Europian hap dritën e gjelbër për çeljen me kusht të bisedimeve të anëtarësimit për Shqipërinë – Kërkohet kontroll më i fortë nga Komisioni Europian
Bashkimi Europian synon të nisë bisedimet e anëtarësimit me Shqipërinë dhe Maqedoninë e Veriut. Për këtë ranë dakord Ministrat për Çështjet Europiane të 27 vendeve anëtare të martën, më 24 mars 2020 gjatë një videokonference. Tashmë pritet vetëm miratimi formal me shkrim i vendeve anëtare. Ky vendim u përshëndet nga të gjitha palët. Megjithatë si pala gjermane, ashtu dhe opozita shqiptare tërheq vëmendjen për faktin se Shqipëria duhet të përmbushë 15 kushte paraprake, të cilat shkojnë përtej kërkesave të Bundestag-ut gjerman, të formuluara në shtator të vitit 2019. Kështu u bë i mundur edhe miratimin nga ana e vendeve skeptike. Në fillim të herës Komisioni Europian kishte propozuar nisjen pa kushte të bisedimeve të anëtarësimit.

Länderberichte

Eröffnung von EU-Beitrittsgesprächen: Neue Hoffnung für Albanien

von Tobias Rüttershoff

Die EU gibt grünes Licht für Beitrittsgespräche mit Albanien unter Vorbedingungen – Strengere Kontrolle durch die Kommission gefordert
Die EU will Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufnehmen. Darauf einigten sich die Europaminister der 27 EU-Staaten am Dienstag, den 24. März 2020 in einer Videoschalte. Formell müssen nun noch die Mitgliedsländer im schriftlichen Verfahren zustimmen. Die Entscheidung wurde allenthalben begrüßt. Allerdings wurde sowohl von deutscher Seite als auch von der albanischen Opposition darauf hingewiesen, dass Albanien die Erfüllung von 15 Vorbedingungen auferlegt wurde. Damit ging man über die Forderungen des Deutschen Bundestags vom September 2019 hinaus und ermöglicht auch die Zustimmung von Skeptikern. Die EU-Kommission hatte ursprünglich eine bedingungslose Aufnahme von Beitrittsverhandlungen vorgeschlagen.

Länderberichte

Neues Mediengesetz in Albanien befeuert Angst vor Zensur

von Tobias Rüttershoff, Hendrik Sittig, Darija Fabijanić

Gegen großen nationalen und internationalen Protest hat das albanische Parlament mit seiner sozialistischen Mehrheit ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet. Das Gesetzeswerk gibt Anlass zur Sorge vor Zensur und staatlicher Willkür. Es ist ein Rückschritt für Albanien auf dem Weg hin zu europäischen Standards.

Länderberichte

Die Qual mit der (Nicht-)Wahl

von Tobias Rüttershoff

Die Lokalwahlen in Albanien am 30. Juni 2019 und deren Boykott durch die Opposition sind der vorläufige Höhepunkt in einem seit Monaten andauernden Politkrimi, welcher Albanien mehr und mehr in eine Staats- und Verfassungskrise stürzt. Die Sozialistische Partei (SP) unter Ministerpräsident Edi Rama hatte die Abstimmung durchführen lassen, obwohl Staatspräsident Ilir Meta diese zuvor aufgrund der angespannten politischen Lage zuerst abgesagt und später für Oktober neu angesetzt hatte. Die Wahlen fanden zwar friedlich, aber bei äußerst geringer Wahlbeteiligung statt und werden von der Opposition nicht akzeptiert. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Land nun in der schwersten Krise seiner jüngsten Geschichte weiter entwickelt.