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Veranstaltungsberichte

SIPODI regt Diskussion über biometrische Identifizierung und den Schutz personenbezogener Daten an

Biometrie und Sicherheit: Afrikanische Journalisten absolvieren eine Fortbildung zu diesem Thema

Vom 25. bis 26. März 2026 organisierte das SIPODI-Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk afrikanischer Journalisten, die auf Verteidigungs- und Sicherheitsfragen spezialisiert sind (REJA-DS), in Cotonou ein regionales Seminar zum Thema: „Biometrische Identifikation und Sicherheit der Bürger: Die Rolle der Bürger angesichts der Herausforderungen im Bereich des Schutzes personenbezogener Daten“. An dieser Veranstaltung nahmen zahlreiche auf Verteidigungs- und Sicherheitsfragen spezialisierte Journalisten aus verschiedenen afrikanischen Ländern sowie Experten für digitale Themen, Vertreter öffentlicher Institutionen und Akteure der Zivilgesellschaft teil. Ziel war es, das Verständnis für die Herausforderungen im Zusammenhang mit der biometrischen Identität, der Sicherheit personenbezogener Daten und der Rolle der Bürger bei der demokratischen Steuerung von Identifikationssystemen zu vertiefen.

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Biometrische Identität: Daten schützen, Bürgerrechte stärken

Am 25. und 26. März 2026 veranstaltete das Regionalprogramm „Sicherheitspolitischer Dialog Westafrika“ (SIPODI) der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem afrikanischen Netzwerk für Verteidigungs- und Sicherheitsjournalismus REJA-DS ein regionales Seminar in Cotonou. Im Mittelpunkt standen biometrische Identifizierung, der Schutz personenbezogener Daten und die Rolle von Bürgern und Medien bei der Gestaltung und Kontrolle von Identifizierungssystemen.

Biometrische Identifizierungssysteme werfen grundlegende Fragen zur Sicherheit, zum Schutz der Privatsphäre und zum Vertrauen in staatliche Institutionen auf. Wie lassen sich die erhobenen Daten schützen? Welche Rechte müssen Bürgern garantiert werden? Und wie können Medien über diese Themen informieren?

Das Seminar brachte Journalisten mit den Schwerpunkten Verteidigung und Sicherheit aus mehreren afrikanischen Ländern mit Digitalexperten, Vertretern staatlicher Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen.

 

Bürger informieren, Rechte verstehen

Zur Eröffnung betonte der Präsident des REJA-DS die Verantwortung der Medien bei der Berichterstattung über digitale Sicherheit und den Schutz personenbezogener Daten.

Dr. Tobias Rüttershoff, Leiter des Regionalprogramms SIPODI, unterstrich die Bedeutung eines regelmäßigen Dialogs zwischen Bürgern, staatlichen Institutionen und Medien. Die zunehmende Digitalisierung von Verwaltungsleistungen und Sicherheitsstrukturen mache es erforderlich, die Bevölkerung besser über die Verwendung ihrer Daten und ihre Rechte zu informieren.

Darüber hinaus lernten die Teilnehmer die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Datenschutzes in Benin kennen.

 

Datensicherheit und Vertrauen in Institutionen

Die Fachbeiträge behandelten die Erhebung, Verarbeitung und Sicherung biometrischer Daten. Die Teilnehmer diskutierten Risiken durch Cyberkriminalität, ethische Fragen digitaler Überwachung und die Rolle des Journalismus bei der Aufklärung der Öffentlichkeit.

Dabei wurde deutlich: Ein transparenter und verantwortungsvoller Umgang mit Identifizierungssystemen ist eine wesentliche Voraussetzung für das Vertrauen zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen.

 

Einblicke in die Praxis

Besuche bei beninischen Einrichtungen, die für Identifizierung und die Verwaltung biometrischer Daten zuständig sind, ergänzten das Seminar. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in technische und administrative Abläufe. Mit den Verantwortlichen diskutierten sie über Datenspeicherung, Schutzmaßnahmen und Cybersicherheit.

Durch die Verbindung von fachlicher Analyse und praktischen Einblicken sollte die Veranstaltung den Journalisten Grundlagen für eine fundierte Berichterstattung vermitteln. Mit der Initiative unterstützen SIPODI und REJA-DS eine demokratische Gestaltung des Sicherheitssektors, die auf dem Schutz von Rechten, Transparenz und gesellschaftlicher Beteiligung beruht.

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Kontakt Adelis Yapi
Bild Adelis Yapi
Projektkoordinator
adelis.yapi@kas.de +225 27 22 48 18 00

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