Publikationen

Länderberichte

Europas Süden und das Corona-Hilfsprogramm der EU

von Caroline Kanter, Henri Bohnet, Nino Galetti, Wilhelm Hofmeister

Auslandsbüros Süd- und Westeuropa, Athen, Madrid, Paris und Rom
Die Wahrnehmung der Ergebnisse des EU-Ratsgipfels in Südeuropa – Berichte aus Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland und Zypern.
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Ausbreitung des Coronavirus und europäischer Zusammenhalt

Kommentare aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)
Die Ausbreitung des Coronavirus bedroht Europa. Nicht nur die Menschen, die davon angesteckt sind, sondern auch den europäischen Zusammenhalt. In diesen Tagen gibt es intensive Diskussionen zwischen den Regierungen der EU-Mitgliedsländer über die angemessen Form der Finanzhilfen für diejenigen Länder, die besonders schwer unter den wirtschaftlichen Folgen der Verbreitung des Virus leiden. In Deutschland wird diese Diskussion von den Medien begleitet. Zwei Kommentare, die am Sonntag 5. April 2020 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurden, spiegeln die augenblicklichen Kommentare wider. Wir geben Ihnen diese beiden Kommentare im Anhang zur Kenntnis. Über Ihr Interesse würden wir uns freuen.
KAS

Länderberichte

Das Coronavirus erschüttert Spanien

von Wilhelm Hofmeister, Martin Friedek

Spanien ist nach Italien das vom Coronavirus am stärksten betroffene Land in Europa. Bis zum Abend des 29. März waren offiziell über 80.000 Spanier mit dem Virus infiziert und mehr als 6.700 Patienten sind daran gestorben. Das bereits am 14. März verfügte weitgehende Ausgehverbot wurde noch einmal verschärft, sodass bis vorerst 9. April eine totale Einschränkung der Bewegungsfreiheit herrscht, von der nur Arbeitnehmer ausgenommen sind, die in lebensnotwendigen Bereichen tätig sind. Gleichzeitig hat Ministerpräsident Pedro Sánchez von der Europäischen Union "mutige und energische Entscheidungen" verlangt, darunter auch sogenannte „Wiederaufbau-Anleihen“. Der Ton gegenüber den europäischen Partnern, die dies ablehnen, wird zunehmend schärfer. Das lenkt auch von eigenen Versäumnissen ab. Dr.
Luis García / Wikipedia / CC BY-SA 4.0

Länderberichte

„Progressive“ Linkskoalition in Spanien

von Wilhelm Hofmeister

Analyse des Ausgangs der Parlamentswahlen und Einschätzung zur nun angekündigten Linkskoalition
Die Sozialistische Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez und die linkspopulistische Bewegung Unidas Podemos (UP) wollen nach den erneuten Parlamentswahlen in Spanien vom 10. November eine Regierungskoalition bilden. Der Generalsekretär der UP, Pablo Iglesias, soll einer der stellvertretenden Ministerpräsidenten werden und seine Partei wird einige Ministerien besetzen.
Juan Antonio Segal / flickr / CC 2.0

Länderberichte

Spanien: Neuwahlen

von Wilhelm Hofmeister

Langjährige Haftstrafen gegen die katalanischen Separatisten und Vorbereitung der Neuwahlen im November
Am 14. Oktober verkündete der Oberste Gerichtshof Spaniens langjährige Haftstrafen gegen die Anführer des katalanischen Unabhängigkeitsprozesses von 2017. Die Urteile werden den Wahlkampf zu den Parlamentswahlen am 10. November beeinflussen. Notwendig wurden die Neuwahlen, weil der amtierende sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez nach zwei Abstimmungsniederlagen im Juli auf weitere Verhandlungen mit anderen Parteien über seine Wiederwahl verzichtet hatte. Ob sein Kalkül aufgeht, nach den November-Wahlen eine Alleinregierung bilden zu können, ist ungewiss.
Web Summit / Wiki Commons / CC BY 2.0 DE

Länderberichte

Wahlsieg von António Costa und der Sozialistischen Partei in Portugal

von Wilhelm Hofmeister, Franziska Rachel

Ministerpräsident António Costa und seine Sozialistische Partei gewinnen die Parlamentswahlen in Portugal, verfehlen aber eine absolute Mehrheit und werden voraussichtlich weiterhin in Absprache mit anderen Linksparteien regieren. Die Oppositionsparteien PSD und CDS-PP verlieren Stimmen und Mandate. Erstmals schafft eine rechtspopulistische Partei den Einzug ins Parlament.
La Moncloa / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Länderberichte

Politische Ungewissheit nach gescheiterter Regierungsbildung in Spanien

von Wilhelm Hofmeister

Weil Pedro Sánchez eine Alleinregierung und keine Koalition will, erleidet er zwei Abstimmungsniederlagen im Parlament beim Versuch seiner Wiederwahl zum Ministerpräsidenten. Um Neuwahlen im November zu verhindern, muss bis zum 23. September der Ministerpräsident gewählt sein.

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Interview: Dr. Wilhelm Hofmeister zur aktuellen Blockade der spanischen Politik

von Wilhelm Hofmeister

Interview mit Dr. Wilhelm Hofmeister, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung für Spanien und Portugal, erschienen in El Confidencial am 13. Juli 2019 unter dem Titel "En España, negociar es perder. La política es a todo o nada y no se valora llegar a pactos"
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Länderberichte

Erneuter Sieg der Sozialisten bei den Europa- und Kommunalwahlen in Spanien

von Wilhelm Hofmeister

Trotz erneuter landesweiter Verluste verteidigt die Volkspartei in vielen Kommunen ihre Position und kann möglicherweise in bis zu vier Autonomen Gemeinschaften, darunter Madrid, in Koalition mit Ciudadanos die Regionalregierungen stellen.

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The European Elections from the Inside

von Hardy Ostry, Mathias Koch, Thorsten Geißler, Borislaw Wankow, Maria Tchakarova, Ludger Bruckwilder, Elisabeth Bauer, Kai Gläser, Sveta Pääru, Mikko von Bremen, Nino Galetti, Nele Katharina Wissmann, Henri Bohnet, Jeroen Kohls, Johanna Fleger, Felix Dane, Caroline Kanter, Silke Schmidt-Thrö, Holger Haibach, Luka Blaić, Daiga Krieva, Augustina Zamuškevičiūtė, Dalia Friedt, Claudia Crawford, Angelika Klein, Michael Quaas, Wilhelm Hofmeister, Franziska Rachel, Martin Sieg, Andrei Avram, Elina Grinhofa, Matthias Barner, Agáta Pešková, Alena Resl, Bence Bauer, LL.M, Ulrica Helgesson, Johannes Spreitz, Frank Spengler

Wahlbericht des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Wahl des Europäischen Parlaments 2019
Der Wahlbericht „European Elections from the Inside“ stellt die Ergebnisse der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 aus einer europäischen und nationalen Perspektive dar. Gemeinsam mit den Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde zu jedem der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) eine kompakte Übersicht erstellt, welche die Resultate in den jeweiligen Ländern vordem Hintergrund aktueller Entwicklungen analysiert. Die Berichtsreihe leistet damit einen maßgeblichen Beitrag zu einem tiefergehenden Verständnis des Gesamtergebnisses der Europawahl 2019.