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Presseschau ukrainischer Medien zu Belarus

Woche vom 01.09 bis zum 09.09

Hier finden Sie eine Presseschau von den Artikeln der ukrainischen Medien in der Woche vom 01.09 bis zum 09.09 zu den Debatten über aktuelle politische Entwicklungen in Belarus. Die Presseschau wurde von unseren Kollegen von der Konrad-Adenauer-Stiftung Ukraine (Kiew) erstellt, um einen Einblick zu geben, wie die Diskussionen über Belarus im Nachbarland aussehen.

reuters/Vasily Fedosenko

Präsidentschaftswahl 2020 in Belarus

Hintergründe der Entwicklungen bis zum Wahlsonntag

Auf die belarussische Präsidentschaftswahl am 9. August folgten die größten Demonstrationen und massivsten Zusammenstöße mit den Sicherheitsbehörden seit 20 Jahren sowie die brutalsten Szenen von Polizeigewalt, die das Land in der Geschichte seiner Unabhängigkeit erlebt hat. Schon der Vorwahlkampf war geprägt von einer wachsenden Mobilisierung und Eskalation, die früh ihre düsteren Schatten vorauswarf. Dem Wunsch breiter Bevölkerungsteile nach Veränderung, das im Drei-Frauen-Team um Kandidatin Swetlana Tsikhanouskaja ihr hoffnungsvolles Symbol fand, stand der Amtsinhaber gegenüber, der von vornherein jeden Dialog oder friedlichen Machtwechsel ausschloss und sich, obwohl er allem Anschein nach an den Urnen unterlegen war, zum eindeutigen Wahlsieger erklärte. Dieser Bericht zeichnet die Hintergründe der Entwicklungen bis hin zur Wahlnacht nach.

Presseschau ukrainischer Medien zu Belarus

Woche vom 09.08 bis zum 02.09

Hier finden Sie eine Presseschau von den Artikeln der ukrainischen Medien in der Woche vom 09.02 bis zum 02.09.2020 zu den Debatten über aktuelle politische Entwicklungen in Belarus. Die Presseschau wurde von unseren Kollegen von der Konrad-Adenauer-Stiftung Ukraine (Kiew) erstellt, um einen Einblick zu geben, wie die Diskussionen über Belarus im Nachbarland aussehen.

Vasily Fedosenko, Reuters

National Identity Against External Pressure

Will Belarus Reconcile Its Contradicting Narratives?

Viewed dispassionately, the pro-Russian and pro-European poles of the Belarusian national identity, however much they disagree in questions of content, are both part of Belarus in its modern form. From the identity politics perspective, this realisation represents an opportunity to reconcile internal narratives and resolve internal tensions. This insight can ultimately lead to the heightening of the country’s profile at the international level – especially in the West, where Belarus is still often perceived as a mere Russian appendage because of the way it has positioned itself for years.

Reuters

Unionsstaat „Bela-Russland“? Vereinigung vertagt

Strukturell verschiedene Interessen: Trotz enger Partnerschaft vorerst keine vertiefte Integration von Russland und Belarus

Der 8. Dezember 2019 war mit Anspannung erwartet worden, da an diesem Tag anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des „Vertrags über die Schaffung des Unionsstaats“ zwischen der Republik Belarus und der Russischen Föderation beim Treffen der beiden Staatsoberhäupter die Integration beider Länder auf eine neue Stufe gehoben werden sollte. Seit Monaten hatten Arbeitsgruppen Roadmaps ausgearbeitet, die nun in Form eines Aktionsplans feierlich verabschiedet werden sollten. Doch trotz „deutlicher Fortschritte“ in den Verhandlungen kam es erneut zur Vertagung. Wenngleich zu einer Reihe der trennenden Fragen Kompromisse möglich sind, bleiben einige Interessenunterschiede grundsätzlich und eine Verschmelzung beider Länder in einem Superstaat scheint unwahrscheinlich.

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Belarus vor den Parlamentswahlen

Trotz restriktiver Maßnahmen im Vorfeld scheinen demokratische Fortschritte nicht ausgeschlossen. Sie wären hilfreich für die Beziehungen mit dem Westen.

Am 17. November sind etwa sieben Millionen Belarussinnen und Belarussen zur Wahl des Repräsentantenhauses aufgerufen. Das Interesse daran im Land ist niedrig, da die Wahlen vielen als rein bürokratischer-administrativer Akt gelten. In vergangenen Jahren war Kritik an der Nichteinhaltung demokratischer Standards neben der Menschenrechtsfrage einer der zentralen Streitpunkte im Verhältnis zwischen Minsk und dem Westen. Der nicht unumstrittene vorgezogene Wahltermin fällt nun in eine Zeit, in der Belarus in außen-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Fragen eine vorsichtige Annäherung mit dem Westen sucht und durch seine Vermittlerrolle im Ukrainekonflikt Vertrauen aufbauen konnte. Die Wahlen bilden daher einen Prüfstein, ob auch in dieser zentralen Frage zumindest kleine Fortschritte möglich sind – ausgeschlossen scheint es nicht.

Collected Works of EHU Political Science Graduates

Politics and Society in Belarus

This is a joint publication of the Department of Social and Political Sciences of the European Humanities University and Belarus Country Office of the Konrad Adenauer Foundation. This publication has been made possible thanks to the financial support of Konrad Adenauer Foundation. Sole responsibility for facts or opinions expressed in this publication lies with the authors. The European Humanities University and the Konrad Adenauer Foundation assume no responsibility either for the information contained in the publication or any subsequent use of it.

Serge Serebro / Wikimedia / CC BY-SA 4.0

Ein Vierteljahrhundert Lukaschenka

Kein Staatschef in Europa ist schon so lange an der Macht wie er

Seit 1994 ist Aliaksandr Lukaschenka Präsident von Belarus. Das 25. Jubiläum seines Machtantritts am 20. Juli 2019 verging ohne Pomp. Dabei hat das autoritäre Staatsoberhaupt das unabhängige Belarus geprägt wie kein anderer.

“Less(ik) is more“

The 2nd European Games might attract more tourists at lower costs – a European Sports spectacle in a country which itself is in motion

Minsk is just a few days away from a major sporting event that could be a loss-making venture despite moderate total costs. Nevertheless, the city is happy and has the opportunity to parade itself to international guests and the media. This could help further promote a more pragmatic, improved relationship with the West, as relations with Russia remain tense and the host country becomes increasingly affected by a number of economic problems.

represii.net / Wikimedia / CC BY-SA 4.0

Kreuz-Reinemachen in Kurapaty

Teilabriss einer „Volksgedenkstätte“ für Opfer der Stalinzeit bei Minsk

Die Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alixejiwitsch sprach von einem „künftigen Bezugspunkt der belarussischen Geschichte“, die Parlamentsabgeordnete Hanna Kanopatska nannte es „satanische Blasphemie” und die erste Reaktion des Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses der Nationalver-sammlung, Valerij Voronetskij, war „Verwirrung, Schmerz und Angst“. Erhitzte Gemüter und eine offene Konfrontation zwischen staatlichen Behörden auf der einen und eine seltene Mischung aus Aktivisten, Vertretern von Kirchen und Oppositionsparteien sowie einfachen Bürgern und Teilen der Staatsmacht auf der anderen Seite prägten das Bild in diesen Tagen gut zwei Wochen vor Ostern.

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