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Die Schulung untersucht, wie Frauenaktivismus und strategische Lobbyarbeit politische und institutionelle Entscheidungsprozesse beeinflussen können. In einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen wird die aktive Beteiligung von Frauen an öffentlichen Politiken als zentraler Faktor für demokratische Entwicklung und soziale Gerechtigkeit verstanden. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über historische Entwicklungen des Frauenaktivismus sowie über zeitgenössische Formen der Interessenvertretung in politischen und institutionellen Kontexten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung geschlechtersensibler Perspektiven in öffentlichen Politiken, insbesondere im Gesundheitswesen. Diskutiert wird, wie Frauenorganisationen strukturell an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können und welche Rolle Medien und öffentliche Kommunikation bei der Durchsetzung frauenrelevanter Anliegen spielen. Fallstudien und Best-Practice-Beispiele veranschaulichen erfolgreiche Modelle der Interessenvertretung auf lokaler und internationaler Ebene.
Darüber hinaus werden Herausforderungen analysiert, die der politischen und gesellschaftlichen Beteiligung von Frauen entgegenstehen, sowie ethische Fragen verantwortungsvollen Aktivismus behandelt. Interaktive Arbeitsformate ermöglichen den Teilnehmenden, praktische Kompetenzen in Lobbyarbeit, Kommunikation und Netzwerkbildung zu entwickeln. Ziel ist es, Frauen in ihrer gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit zu stärken und langfristige Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft, Institutionen und Medien zu fördern.