Mit über 40 chinesischen und deutschen Studierenden verschiedener Fachrichtungen von diversen chinesischen Universitäten setzte sich das Symposium der Konrad-Adenauer-Stiftung Peking mit unterschiedlichen Perspektiven auf regionale Entwicklung und Verwaltung auseinander.
Die Beiträge der chinesischen und deutschen Referenten sowie der teilnehmenden Studierenden beleuchteten verschiedene Facetten des Themas, unter anderem die Entwicklung ländlicher Industrien in China – von den Township Enterprises bis zu heutigen regionalen Wertschöpfungsketten. Dies wurde am Beispiel der Milchwirtschaft in Hohhot dargelegt und durch einen Unternehmensbesuch bei Yili, einem global führenden Konzern für Milchprodukte, veranschaulicht.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf aktuellen Transformationsprozessen in Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Diskutiert wurden dabei unter anderem die tiefgreifenden Auswirkungen künstlicher Intelligenz sowie Perspektiven für die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Stadtführung in Hohhot sowie den Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs. Die Diskussionen mit den Studierenden zeigten, wie groß das interdisziplinäre Interesse an konkreten regionalen Entwicklungsfragen und -herausforderungen sowie am deutsch-chinesischen Austausch ist.