Einen Impuls setzte Jens Eskelund, Präsident der Europäischen Handelskammer in China. Er betonte die Notwendigkeit, die Handelsbeziehungen zwischen China und Europa so auszugestalten, dass sie für beide Seiten weiterhin wirtschaftlich vorteilhaft bleiben. Die ehemaligen hochrangigen Beamten des chinesischen Handelsministeriums Ma Jianchun und Han Bing trugen eine chinesische Perspektive auf diese Fragen bei. Moderiert wurde das Panel von Henry Wang Huiyao, dem Präsidenten des Center for China and Globalization (CCG).
An der anschließenden Diskussion beteiligten sich Experten und Repräsentanten chinesischer Institutionen, zahlreiche Diplomatinnen und Diplomaten (darunter acht Botschafter) sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Themen waren unter anderem die Zukunft und Reformen der World Trade Organization, Fragen der europäischen Industriepolitik sowie konkrete Ansätze zur Reduzierung bestehender Handelsungleichgewichte. Die Veranstaltung unterstützte damit einen zielgerichteten Dialog zwischen europäischen und chinesischen Akteuren, insbesondere vor dem Hintergrund handelspolitischer Herausforderungen.