Die Konrad-Adenauer-Stiftung Peking veranstaltete gemeinsam mit dem Grandview Institute den VIII. Deutsch-Chinesischen Studierendendialog. Unter dem Leitmotiv „Mensch, Maschine, Morgen“ kamen Studierende mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Technologie, Kommunikation und Unternehmertum ins Gespräch.
Kern der Veranstaltung war der direkte Austausch mit den chinesischen und deutschen Studierenden. Die Beiträge beleuchteten unterschiedliche Perspektiven auf Innovation, Digitalisierung und die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes. Dabei ging es nicht nur um neue Technologien, sondern auch um die Frage, welche Kompetenzen in einer sich verändernden Berufswelt an Bedeutung gewinnen. Digitale Fähigkeiten, Datenverständnis und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz wurden ebenso diskutiert wie analytisches Denken, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Zu den Referentinnen und Referenten zählten Tilman Lesche, Unternehmer, Livestreamer und Social-Media-Creator, Rebecca Bai, Mitgründerin und Vorsitzende von SpaceD und Cosats, Verena Neudecker von der Deutschen Auslandshandelskammer in China sowie Ye Tiansheng, Mitgründer und COO von CnosDB Technologies. Ihre Beiträge gaben Einblicke in technologische Entwicklungen, unternehmerische Praxis und berufliche Anforderungen der Zukunft.
Der Austausch zeigte, dass Studierende in Deutschland und China trotz unterschiedlicher Bildungs- und Arbeitsmarktsysteme vor ähnlichen Fragen stehen. Wie bereitet man sich auf Berufsbilder vor, die sich gerade erst herausbilden? Wie bleibt man lernfähig, wenn Wissen schneller veraltet? Und wie kann Technologie so eingesetzt werden, dass sie menschliche Fähigkeiten ergänzt, statt sie zu ersetzen? Der Dialog bot Raum, diese Fragen offen zu diskutieren und unterschiedliche Erfahrungen miteinander in Beziehung zu setzen.