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KAS und Japan eng verbunden

Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Mitglied des Vorstandes der KAS, Volker Kauder, hat vom 13. bis 15. Juni 2011 Japan besucht. Er wurde vom außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Philipp Mißfelder und dem stellvertretenden Vorsitzenden der deutsch-japanischen Parlamentariergruppe Thomas Silberhorn begleitet.

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v.l.n.r.: Phillip Mißfelder MdB, Volker Kauder, Thomas Silberhorn, Jörg Wolff, am Mikrofon Makiko Kikuta

In Tokio führte der Fraktionsvorsitzende mit seiner Delegation Gespräche mit hochrangigen japanischen Politikern, darunter Kabinettssekretär Yukio Edano, Außenminister Takeaki Matsumoto und Handelsminister Banri Kaieda. Die Delegation besuchte auch die vom Tsunami betroffene Region Sendai, um sich über den Wiederaufbau und die Situation der von der Katastrophe betroffenen Menschen zu informieren. Der neue Vertreter der KAS in Japan, Jörg Wolff, nahm am gesamten Programm der Delegation teil. Den Abschluß bildete eine Veranstaltung in der Deutschen Botschaft, auf der Botschafter Dr. Volker Stanzel, Fraktionsvorsitzender Volker Kauder, Jörg Wolff und die parlamentarische Staatsministerin im Außenministerin Makiko Kikuta sprachen. Dabei wurde die Entscheidung der Konrad-Adenauer-Stiftung gewürdigt, trotz der gegenwärtig schwierigen Bedingungen ein neues Auslandsbüros in Japan zu eröffnen. Sie drücke, wie Vize-Außenministerin Kikuta ausführte, gerade im 150. Jubiläumsjahr des bilateralen Freundschafts- und Handelsvertrags eine enge Verbundenheit der KAS zu Japan aus.

Fraktionsvorsitzender Kauder wies darauf hin, daß dieser Schritt der Stiftung nicht nur für die deutsch-japanische Zusammenarbeit ein Zeichen setze, sondern auch die Rolle Japans in Asien und in der Welt würdige. An der Veranstaltung nahmen Parlamentarier, Regierungsvertreter, Führungskräfte der Wirtschaft, Leiter von Think tanks, Partner und Freunde der KAS teil. Das neue Auslandsbüro, das gegenwärtig den notwendigen Registrierungsprozess in Japan durchläuft, wird nicht nur das Länderprogramm Japan mit politischen Dialogen, sondern auch das neue Regionalprojekt Soziale Ordnungspolitik in Asien (SOPAS) durchführen.

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Joerg Wolff