Details
Nach der Parlamentswahl steht Dänemark vor wichtigen innen- und außenpolitischen Weichenstellungen. Neben Fragen der Wirtschafts-, Sozial- und Migrationspolitik rückt dabei ein Thema besonders in den Fokus: das Verhältnis zum autonomen Gebiet Grönland.
Grönland gewinnt strategisch zunehmend an Bedeutung. Rohstoffvorkommen, neue Schifffahrtsrouten infolge des Klimawandels und sicherheitspolitische Interessen großer Akteure wie der Vereinigte Staaten und China erhöhen den geopolitischen Druck auf das arktische Gebiet. Zugleich wächst in Grönland selbst die Debatte über weitere Autonomierechte bis hin zur möglichen Unabhängigkeit. Für die Regierung in Kopenhagen stellt sich damit die Frage, wie sich nationale Interessen, Bündnisverpflichtungen und das Selbstbestimmungsrecht Grönlands in Einklang bringen lassen.
In unserer Online-Veranstaltung analysiert unsere Kollegin Christine Leuchtenmüller, Regionalprogramm Nordische Länder der KAS, die politischen Kräfteverhältnisse nach der Wahl und ordnet die strategischen Herausforderungen rund um Grönland ein. Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft des Königreichs im Spannungsfeld von Autonomie, Geopolitik und Bündnispolitik.
Die Veranstaltung wird online via MS-Teams durchgeführt. Wir schicken am Morgen der Veranstaltung die Zugangsdaten für den Online-Raum zu.
Agenda
Freitag, 27.03.2026
10.00 Uhr Begrüßung
Manuel Ley
Politisches Bildungsforum Niedersachsen
10.05 Uhr -10.30 Uhr Dänemark nach den Wahlen
Christine Leuchtenmüller
Leiterin Regionalprogramm Nordische Länder der Konrad-Adenauer-Stiftung
10.30 Uhr-11.00 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Veranstaltungsende