Publications

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Meinungsumfrage

Weiterhin sind Israelis und Palästinenser mehrheitlich für Zwei-Staaten-Lösung.Israelis befürworten die Freilassung von Marwan Barghouti für Gilad Shalit.

Hamas auf dem Vormarsch

Neue Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Palästinensischen Gebieten mit alarmierenden Resultaten

Vom 7. Juli befand sich die Hamas für 50 Tage im Krieg mit Israel. Seit den Nachmittagsstunden des 26. August gilt ein unbefristeter Waffenstillstand. Ende September sollen beide Seiten wieder zu indirekten Gesprächen über die Zukunft des Gazastreifens zusammentreffen. Um die veränderte politische und soziale Lage im Gazastreifen einschätzen zu können und herauszufinden, wie dieser dritte Gazakrieg das Stimmungsbild der palästinensischen Bevölkerung veränderte, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah ihren Partner PSR mit einer neuen, repräsentativen Umfrage beauftragt.

Hamas vor der Machtübernahme im Gaza-Streifen

In den letzten Tagen sind die Kämpfe zwischen Hamas und Fatah im Gaza-Streifen in einer bisher ungekannten Form eskaliert. De Facto bedeutet das wahrscheinliche Ergebnis der Kampfhandlungen eine vollständige Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen.

Hoffnung auf Verjüngung

Fatah-Kongress in Bethlehem geht in die Verlängerung

Wegen schwerer interner Streitigkeiten ist der Parteitag der Fatah-Organisation von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in die Verlängerung gegangen. Die ursprünglich für den Abend geplante Wahl einer neuen Führung verschob sich um mindestens einen Tag. Im domradio-Interview spricht Felix Dane von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah, über die Aussichten auf einen Erfolg des Kongresses und eine Verjüngungskur für die Partei.

Implikationen der israelischen Knesset-Wahlen für die palästinensischen Gebiete

Eine detaillierte Auswertung zu den Ergebnissen der gestrigen Wahlen zur Knesset liefert ein Länderbericht des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung Israel. Die hier vorliegende Analyse hat das Ziel, die Auswirkungen der Knesset-Wahlen auf die Palästinensischen Gebiete zu untersuchen.

Israelis und Palästinenser betrachten aktuelle Friedensbemühungen der USA mit Skepsis

Befunde der neuen israelisch-palästinensischen Meinungsumfrage

Obwohl es in letzter Zeit international Bewegung in den Bemühungen um eine Wiederbelebung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses gegeben hat, zeigen sich beide Seiten pessimistisch. Zwar ist von arabischer Seite die Bereitschaft signalisiert worden, die Arabische Friedensinitiative (Arab Peace Initiative, API) von 2002 zu modifizieren; dennoch hat die israelische Unterstützung für die API abgenommen.

Ist die Gewaltbereitschaft in der Mitte der palästinensischen Bevölkerung angekommen?

Befunde der aktuellen palästinensischen Meinungsumfrage von Dezember 2014

Die neue Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah zeigt eine anhaltende palästinensische Unterstützung für die Hamas, eine fortwährende Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt und große Angst vor fundamentalen Änderungen am Status-Quo des Jerusalemer Tempelberges.

KAS Ramallah hilft beim Wiederaufbau der Privatwirtschaft in Gaza

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah führt zusammen mit ihrem strategischem Partner, dem palästinensischen Industrieverbund PFI (Palestinian Federation of Industries) eine ausführliche Studie über die Schäden, die die Privatwirtschaft in Gaza erlitten hat, und Möglichkeiten des Wiederaufbaus durch. Hierbei steht der industrielle Sektor im Vordergrund.

Kein Land in Sicht

Nach dem 29. April kündigt sich ein Paradigmenwechsel in der palästinensischen Politik an

Es ist zu erwarten, dass am 29. April weder Endstatus- noch Interimsabkommen zwischen Israelis und Palästinensern unterzeichnet werden. Auch eine Verlängerung der Verhandlungen gilt als äußerst unwahrscheinlich. Damit steht die palästinensische Führung vor der Herausforderung, wie die eigene Staatswerdung in den Grenzen von 1967 ohne direkte Verhandlungen mit dem Nachbarn Israel vorangehen soll.

Kommunalpolitik in den Palästinensischen Gebieten:

Erfolg und Scheitern liegen nah beieinander

Am 29. November 2012 erkannte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den Palästinensischen Gebieten den Status eines Beobachterstaats zu. Dieser Beschluss der internationalen Staaten-emeinschaft ist ein deutliches Zeichen zu Gunsten des palästinensischen Staatswerdungsprozesses. Er bestärkt die Palästinenser darin, die seit Abschluss der Oslo-Verträge anhaltenden Bemühungen, staatliche Strukturen in Westjordanland und Gazastreifen zu etablieren, weiter voran zu treiben.