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Nur ein Mittel zum Zweck?

Die Außenpolitik arabischer Staaten gegenüber den palästinensischen Gebieten

Im April 2015 rückten die Ereignisse im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmuk in Syrien in den Fokus der Weltöffentlichkeit. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon bezeichnete das Lager als den „gegenwärtig wohl schlechtesten Ort auf dieser Welt, um ein anständiges Leben zu führen“. Dies beleuchtet schlaglichtartig die Situation vieler palästinensischer Flüchtlinge in Syrien und anderen arabischen Staaten, die seit vielen Jahren, mitunter Jahrzehnten, auf die Lösung ihrer offenen Fragen hoffen.

Trotz oder obgleich des israelischen Wahlausganges

Die Palästinenser halten an der Zweitstaatenlösung fest

Wie die neue Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah in Zusammenarbeit mit ihrem Partner, dem Palestinian Center for Policy and Survey Research (PSR) zeigt, gewinnt Präsident Abbas wieder leicht an Zustimmung in der palästinensischen Bevölkerung. Auch die Zweistaatenlösung, die im israelischen Wahlkampf kontrovers diskutiert wurde, findet in der palästinensischen Bevölkerung wieder eine knappe Mehrheit.

"Global Go To Think Tank Index 2014" ranks the Konrad Adenauer Foundation

Global Go To Think Tank Index Report - Published on January 22, 2015

The Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. achieved excellent results in the latest edition of the “Global Go To Think Tank Index of 2014”, published by the University of Pennsylvania. The Foundation made first place in the category “Best Think Tank Network” and placed 11th in the category “Top Think Tanks Worldwide (Non-U.S.)”.

German Opinion Poll

The Palestinian Territories and the Germans

To examine more about the posture of Palestinians towards Germany the KAS, in cooperation with the PSR, conducted a public opinion poll on Pales-tinian Perception of Germany and its Policy on the Palestinian-Israeli Con-flict.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen aus den Palästinensischen Gebieten

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Politik, Staat und Parteien: Nur wenige Stunden nach dem Anschlag verurteilte der Präsident der palästinensischen Zivilverwaltung, Mahmoud Abbas, in einem offiziellen Telegramm an den französischen Staatspräsidenten die Gräueltaten in der französischen Hauptstadt auf das Äußerste. Wörtlich sprach er von einem „abscheulichen Verbrechen, welches im Widerspruch zu jeder Religion und Moral steht“.

The Holy Land and the Germans

Measuring attitudes of Israelis and Palestinians towards Germany and the Germans

70 years after the end of the Second World War and the unimaginable horror of the Shoah,how strongly is Germany's image still affected by the systematic persecution and murder ofJews across Europe? How do Israelis and Palestinians view the role of Germany in the MiddleEast conflict? How much credibility does Germany have in Israel and the Palestinian territories?Can Germany act as an “honest broker” in this conflict?

Gewaltbereitschaft darf nicht zur Normalität werden

Gastkommentar in der Fuldaer Zeitung

In den vergangenen Monaten befanden sich die Westbank,Ost-Jerusalem und der Gazastreifen kurz vor dem Beginn einer dritten Intifada. Fast täglich kam es zu Messerstechereien, Schusswechseln oder Attentaten auf beiden Seiten. Seit Anfang Dezember hat sich die Lage vorübergehend etwas entspannt. Wie eine representative Umfrage der Konrad- Adenauer Stiftung in den Palästinensischen Gebieten zeigt, ist die Gewaltbereitschaft auf palästinensischer Seite jedoch tiefer verwurzelt als bisher angenommen.

"Wir haben keine Angst – aber wie lange wir noch aushalten, wissen wir nicht!"

Ein Bericht zur Lage der Christen im Gazastreifen

Die Lage der Christen im Nahen Osten ist in den Fokus der deutschen Öffentlichkeit geraten. Die Taten der Terrororganisation Islamischer Staat und ihre systematische Verfolgung Andersgläubiger verdeutlichen die ausweglose Situation vieler Christen in der Region. Doch schon weit vor dem Jahr 2014 waren und sind Christen die meistverfolgte Religion weltweit.

Ist die Gewaltbereitschaft in der Mitte der palästinensischen Bevölkerung angekommen?

Befunde der aktuellen palästinensischen Meinungsumfrage von Dezember 2014

Die neue Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah zeigt eine anhaltende palästinensische Unterstützung für die Hamas, eine fortwährende Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt und große Angst vor fundamentalen Änderungen am Status-Quo des Jerusalemer Tempelberges.