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Reportajes internacionales

“Anytime, Anywhere“ – Zur aktuellen Nordkoreapolitik Seouls

de Thomas Yoshimura
Die USA haben einen neuen Präsidenten, den vor allem viele Aufgaben im eigenen Land erwarten, der aber auch die Koordinaten der amerikanischen Außenpolitik korrigieren will. Absehbar folgen daraus unter anderem teils drastische Veränderungen in den Ansätzen gegenüber Nordkorea, wo sich derweil bekannte Eskalationsrituale zu wiederholen scheinen. Die Regierung in Südkorea aber setzt auch im letzten Amtsjahr von Präsident Moon auf Verhandlungsbereitschaft.

Wechsel in Washington

Mit dem Auszug Donald Trumps aus dem Weißen Haus verändert sich kurz nach dem Jahreswechsel ein zentraler Faktor für die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel. Unter Beobachtern besteht Einigkeit, dass sich der Politikstil Washingtons auch im Verhältnis zu Pjöngjang deutlich von der Achterbahnfahrt der letzten Jahre unterscheiden wird. Unter anderem wird die Abstimmung mit Verbündeten für Präsident Joe Biden eine größere Rolle spielen.  Die Nominierungen des neuen US-Präsidenten für die Gestaltung der Außen- und Sicherheitspolitik und deren Äußerungen lassen zwar noch Raum für Spekulation, wo sich die amerikanische Nordkoreapolitik zwischen strategic patience, maximum pressure und summit diplomacy genau ansiedeln wird  – der designierte Außenminister Antony Blinken aber spricht zuletzt von full review und mehr Druck.

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