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Dein Europa - unsere Zukunft

Szenarien-Workshops zur Zukunft Europas

Die Szenarien-Workshops bieten Schülerinnen und Schülern der EF, Q1 und Q2 die Gelegenheit, ihre Europaideen und -erwartungen unter methodischer Anleitung interaktiv zu entwickeln, um diese hernach freiwillig auf der Plattform der "Konferenz zur Zukunft Europas" öffentlich zur Debatte zu stellen.

Detalles

Szenarien-Quadrant CIVIC Institut für internationale Bildung
Szenarien-Quadrant

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ Joseph Beuys

 

Ein Jahr lang können sich seit Mai 2021 die Bürgerinnen und Bürger an der europäischen Konferenz zur Zukunft Europas beteiligen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung bietet Schulen daher Szenarien-Workshops im Zeitraum vom 1.10.2021 bis 09.05.2022 an, deren Ergebnisse wir auf der Plattform der Zukunftskonferenz - Interesse und Zustimmung vorausgesetzt - auch gerne veröffentlichen. Wir wollen jungen Menschen damit die Möglichkeit geben, sich an dem Prozess über die Debatte in Europa zu beteiligen.

 

Unser Szenarien-Workshop nimmt die Zukunft der Europäischen Einigung in den Blick. Wie geht es weiter in den Bereichen Klima und Energie, Digitales, Gesundheit, Migration oder mit den internationalen Beziehungen der EU zur Welt? Und wie wünschen wir uns die weitere Entwicklung? Diese Fragen und mehr Fragen stehen im Zentrum des Workshops, der die Debatten im Rahmen der aktuellen Zukunftskonferenz der EU aufnimmt und durch die Diskussionsergebnisse von Schülerinnen und Schülern bereichern möchte.

 

Die Szenario-Methode

Die Teilnehmenden diskutieren und entwerfen in Gruppenarbeiten verschiedene Szenarien für die zukünftige Entwicklung der EU und präsentieren sich gegenseitig die Ergebnisse. Auf diese Weise entstehen verschiedene mögliche „Zukünfte“.

In der Art und Weise der Aufbereitung der Szenarien für die spätere Präsentation sind der Kreativität der Teilnehmenden keine Grenzen gesetzt. Möglich sind z.B. Texte, Fotos, Kurzfilme, Zeitzeugenberichte, Radiobeiträge, Theaterstücke usw.

Immer zwei Themen werden zeitgleich behandelt. Dazu wird jedem Thema eine Achse in einem Achsenkreuz zugewiesen und es werden zwei mögliche Entwicklungsrichtungen definiert, z.B. der Klimaschutz gelingt/gelingt nicht und: EU kann stabile Beziehungen zu anderen Staaten aufbauen/nicht aufbauen. Für jeden Quadranten wird nun ein Szenario entwickelt, wie die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren aussehen könnte. Im nächsten Schritt geht es darum, Handlungsoptionen für den Eintritt oder Nicht-Eintritt der prognostizierten Szenarien zu entwickeln, in Abhängigkeit von den individuellen Wünschen der Teilnehmenden.

Ziel der aktivierenden und partizipativen Methode ist es, den europäischen Mehrwert und alternative Handlungsoptionen deutlich zu machen.

Die Ergebnisse des Workshops sollen in den europäischen Diskussionsprozess einfließen und die Perspektive der Jugend unterstreichen. Zu diesem Zweck bieten wir an, die Ergebnisse (freiwillig) auf der Seite der Europäischen Kommission zu präsentieren.

 

Ablauf

Einführung in das Thema und die Methode (Plenum)

Arbeit an den Szenarien (Gruppenarbeit)

Präsentation der Szenarien (Plenum)

Welches Szenario wünsche ich mir? (Plenum und Gruppenarbeit)

 

Alter

Szenarienworkshops bieten wir ab Klasse 10/EF an.

 

Gruppengröße

Die Gruppengröße sollte zwischen 15 und 30 Personen liegen.

 

Dauer

Der Workshop kann an die zeitlichen Vorgaben des schulischen Unterrichts angepasst werden. Es werden mindestens 90 min (innerhalb einer U-Reihe) und höchstens sechs Zeitstunden (Projekttag) benötigt.

Je nach Länge des Workshops werden die Themen im Vorfeld abgefragt oder gemeinsam mit den Teilnehmenden festgelegt.

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Lugar

an Ihrer Schule

Contacto

Prof. Dr. Martin Reuber

Prof. Dr

Referent Europa- und Bildungspolitik, Büro Bundesstadt Bonn

Martin.Reuber@kas.de +49 2241 246 4218 +49 2241 246 54218