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Seminario

Forum für Zukunftsfragen - Das Leben in den eigenen Händen?

Debatte um den assistierten Suizid jenseits von Vorurteil und Beliebigkeit

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Detalles

Mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes 2020 zum assistierten Suizid, ist eine Grauzone entstanden, die eine Beihilfe zum frei verantworteten Suizid grundsätzlich ermöglicht. 2023 scheiterten zwei Gesetzentwürfe, sodass das Vorgehen bis jetzt nicht klar gesetzlich geregelt ist. Es entstand eine Leerstelle in der ethischen Diskussion zu Medizin, Recht und Gesellschaft. Diese löst eine neue Debatte aus, die neben dem Recht auf Selbstbestimmung den Schutz von Menschen und der Verantwortung medizinischer Fachkräfte umfasst. Die Debatte ist zwar schon älter als die vergangenen 6 Jahre, doch nun unter verändertem Vorzeichen. In 2024 waren es mehr als 1000 Menschen, die nach Angaben der berechtigten Vereine einen assistierten Suizid in Anspruch genommen haben.

 

Im Gegensatz zur Sterbehilfe liegt der Fokus beim assistierten Suizid nicht auf der Linderung des Leidens und der ärztlichen Entscheidung, sondern es wird eine eigene, frei verantwortliche Entscheidung für das Lebensende getroffen. Und im Gegensatz zum Suizid findet eine ärztliche Begleitung statt.

 

Die Herausforderung in einer Gesetzgebung den ethischen Maßstäben gerecht zu werden, ist ein Punkt, warum ein solches Gesetz noch nicht existiert. Wie sind die rechtlichen und medizinischen Rahmenbedingungen derzeit? Welche Rolle nimmt medizinisches Personal ein, wenn ethische Entscheidungen im Raum stehen? Welche gesellschaftliche Konsequenz lässt sich aus dieser ethischen Frage ableiten, die einen so individuellen Charakter besitzt?

 

Es wird ein paralleles Programm für Kinder und Jugendliche angeboten. 

Es wird ein Tagungsbeitrag von 180 € (inkl. Unterkunft und Verpflegung) (50 € ab 13 Jahren) erhoben.

Programa

4. September

bis 17.30 Uhr Anreise


18.00 Uhr Abendessen


19.00 Uhr – 20.00 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung 
Lina Berends
Konrad-Adenauer-Stiftung


Dr. Sigurd Rink
Referent für diakonische Profilbildung, Evangelische 
Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und 
diakonische Profilbildung

5. September

08.00 Uhr – 09.00 Uhr Frühstück


09.00 Uhr – 10.30 Uhr Ethik für den Ernstfall

> Ein Urteil und eine Grauzone - rechtliche Rahmenbedingungen
> Selbstbestimmtes Sterben – Gründe und Freiwilligkeit


10.30 Uhr Kaffeepause


11.00 Uhr – 12.30 Uhr Herausforderungen und Handlungsoptionen
> „Die Hilfe zur Selbsttötung gehört nicht zur Ausübung 
des ärztlichen Berufs“ § 217 StGB - medizinisch und 
ärztliche Perspektive

> theologische Ethik 


12.30 Uhr Mittagessen


15.00 Uhr – 16.00 Uhr Wie ist der Umgang mit dem assistierten Suizid der caritativ-diakonischen Praxis?
> Suizidalität und Sterbewunsch
> Umgang mit Fallbeispielen


16.00 Uhr Kaffeepause


16. 30 Uhr – 17.30 Uhr Ein Sicherheitsnetz für Menschen
> Umgang mit Angehörigen und Gesellschaftliches Miteinander 


18.00 Uhr Abendessen

6. September

07:00 Uhr – 09.00 Uhr Frühstück


09.00 Uhr – 10.30 Uhr Impulse und Abschlussdiskussion


10.30 Uhr Kaffeepause


11.00 Uhr – 12.00 Uhr Besuch des Gottesdienstes


12.30 Uhr Mittagessen, danach Abreise

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Lugar del evento

Bildungsgut Schmochtitz Schmochtitz 1, 02625 Bautzen
Ir al sitio web
Contacto Lina Berends
Linda Berends
Referentin Politisches Bildungsforum Sachsen
lina.berends@kas.de +49 351 563446-13 +49 351 563446-10
Landessignet Sachsen

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