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Internationale Konflikte, geopolitische Spannungen und neue sicherheitspolitische Unsicherheiten rücken Fragen in den Mittelpunkt, die lange Zeit als weitgehend überwunden galten. Dazu gehört auch die Debatte um nukleare Abschreckung und die Rolle von Atomwaffen für die Sicherheit Europas. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, wachsende Spannungen zwischen den Großmächten und Zweifel an der zukünftigen Verlässlichkeit transatlantischer Sicherheitsgarantien haben die sogenannte „Nuklearfrage“ erneut in den Mittelpunkt sicherheitspolitischer Diskussionen gerückt. Dabei geht es nicht nur um militärische Strategien, sondern auch um grundlegende politische und gesellschaftliche Fragen: Reicht der bestehende nukleare Schutz innerhalb der NATO aus? Welche Verantwortung tragen europäische Staaten für ihre eigene Sicherheit? Und wäre eine stärkere europäische oder gar deutsche nukleare Abschreckung denkbar – oder politisch und moralisch ausgeschlossen? Prof. Dr. Joachim Krause, ehemaliger Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel und ausgewiesener Experte für internationale Sicherheitspolitik, wird in seinem Vortrag die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen einordnen und diskutieren, welche Bedeutung nukleare Abschreckung heute für Deutschland und Europa hat. Dabei geht es auch um die Frage: Braucht Deutschland die Atombombe?Programme
Programm
19.00 Uhr Begrüßung
Katharina Dalko
Referentin Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Dresden
Einführung und Moderation
Dr. Jakob Kullik
TU Chemnitz, Professur Internationale Politik
Vortrag
Prof. Dr. Joachim Krause
Emeritierter Professor für Internationale Politik, Christian-Albrechts-Universität, Kiel
Diskussion
20.30 Uhr Ende
Téléchargez le programme: Flyer Gegenwart und Zukunft der Kriegsführung (260205326)