Մանրամասներ
Insbesondere der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, der in den Jahren 2020-2023 eskalierte, prägt die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen maßgeblich. Nun bewegen sich die Regierungen in Richtung eines Friedensabkommens, auch mit internationaler Hilfe, etwa von der EU oder den USA, und so gewinnen Initiativen zur Förderung von Dialog, Resilienz und gesellschaftlicher Teilhabe neu an Bedeutung. Eine wichtige Herausforderung ist es, die Gesellschaften vor Ort auf den Transformationsprozess Richtung Frieden einzustellen. Dabei kommt den Frauen in lokalen Gemeinschaften eine herausragende Rolle zu, da sie sich häufig in exponierten sozialen Lagen befinden. Aus diesem Anlass hat die KAS Armenien zusammen mit der niederländischen Eduardo-Frei-Stiftung (EFS) Frauen aus verschiedenen Regionen Armeniens eingeladen, um sie in ihrer Rolle als Führungspersönlichkeiten und Akteurinnen der Friedenssicherung zu stärken.
Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskompetenzen weiterzuentwickeln, für Gender-Dynamiken zu sensibilisieren und Methoden der Konflikttransformation zu vertiefen. Am jüngsten Frauentraining nahmen 27 Personen teil – Frauen aus verschiedenen Städten und Regionen Armeniens, die sich für ihre Gesellschaft und den Frieden zu engagieren. Auch unterschiedliche Berufsbilder waren vertreten, von zivilgesellschaftlichen Organisationen bis zum öffentlichen Dienst oder dem Bildungs- und Rechtsbereich.