Diskussion

Das Leben nach der Katastrophe

30 Jahre Tschernobyl - 5 Jahre Fukushima

Am 26. April 1986 ereignete sich in der ukrainischen Stadt Prypjat eine der verheerendsten Katastrophen im Bereich der zivilen Nutzung von Atomkraft.

Details

Nahe der weißrussischen Grenze havarierte ein Reaktor des Atomkraftwerkes Tschernobyl und verursachte einen Super-Gau, der weite Teile Europas erfasste. Die Nuklearkatastrophe in Fukushima im Frühjahr 2011 rückte die laufende Debatte über die Nutzung von Kernenergie erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Anlässlich des Earth Days erinnert das Politische Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem U.S. Generalkonsulat Hamburg an das dreißig Jahre zurückliegende Unglück in Tschernobyl. Wie leben die Menschen in Tschernobyl und Fukushima heute? Und was hat die Welt aus dem Unglück gelernt?

PROGRAMM

Begrüßung:

Andreas M. Klein, Leiter, Politisches Bildungsforum Hamburg der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Konsul Michael Gray, US-Generalkonsulat Hamburg

Keynote:

Präsentation der fotografischen Arbeit „After Chernobyl“ und „Would you stay“

Michael Forster Rothbart, Fotojournalist, New York

Diskussion mit

Michael Forster Rothbart und

Rüdiger Kruse, Mitglied des Deutschen Bundestages

Moderation: David Patrician, Freier Journalist

Anschließend 'Get-Together'

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Referenten:

Der amerikanische Fotojournalist Michael Forster Rothbart dokumentierte das Leben der Menschen in und um Tschernobyl. Für seine eindrückliche Arbeit über die Hinterbliebenen der Atomkatastrophe lebte er zwei Jahre in Sukachi, nahe der Sperrzone. Während der Präsentation seines Werks ‚After Chernobyl‘ erkläret er: "Ich habe diese Ausstellung geschaffen um der Welt zu zeigen was ich weiß: Die Menschen in Tschernobyl sind keine Opfer, Mutanten und Waisen. Sie sind einfach Menschen, die ihr Leben leben, mit ihren eigenen ganz persönlichen Freuden und Sorgen, Hoffnungen und Ängsten. So wie du und ich.” Im Jahr 2012 führte Rothbart ein ähnliches Projekt in Fukushima durch und fotografierte Mitarbeiter des Kernkraftwerks, Flüchtlinge und Rückkehrer.

Rüdiger Kruse ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel. Er engagiert sich für umweltpolitische Themen. Seit 1989 ist er Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Hamburg e. V.2006 gründete er die Stiftung Unternehmen Wald und ist seither Mitglied im Vorstand. Er ist seit 2015 Beauftragter für die maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mitglied des Bundesfachausschusses Klima-, Umwelt- und Energiepolitik (seit 2010) und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (seit 2009).

David Patrician hat an der University of Maryland Regierungslehre & Politik sowie Deutsch & Literatur studiert. Er hat drei Jahre als Radionachrichten-Produzent für Voice of America und in der Abteilung Koreanische Sprachdienste gearbeitet. Zusätzlich hat er an Medienprojekten zum Einsatz der Deutschen Bundeswehr in Afghanistan mitgewirkt und die Moderation einiger spezieller Berichte für das WDR Fernsehen, sowohl vor als auch während der WM 2006, übernommen. Neben seiner Arbeit bei Voice of America hat David Patrician auch Berichte für die Deutsche Welle und Newsweek verfasst.

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Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Herrengraben 4,
20457 Hamburg
Deutschland

Anfahrt

Referenten

Michael Forster Rothbart (Fotojournalist
New York) und Rüdiger Kruse (MdB)
Kontakt

Andreas Michael Klein

Andreas Michael Klein bild

Leiter des Auslandsbüros Chile

Andreas.Klein@kas.de +56 22 234 20 89

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