Vortrag
ausgebucht

Quo vadis Südafrika? Politik, Wirtschaft, gesellschaftliche Perspektiven

In unserer Veranstaltungsreihe „Afrika - Unser Nachbarkontinent zwischen Aufbruch und Stagnation" wollen wir an ausgewählten Beispielen die Entwicklungen, Herausforderungen und Bedingungen in Afrika darstellen.

Details

Zum Abschluss unserer kleinen Afrika-Reihe nehmen wir Südafrika nach den Wahlen in den Fokus. Bei den südafrikanischen Wahlen am 8. Mai ging der African National Congress (ANC) trotz herber Stimmenverluste klar als Sieger hervor. Präsident Ramaphosa erhält somit das Mandat, das Land in den nächsten fünf Jahren aus der Wirtschaftskrise herauszuführen. Ob das ANC-Ergebnis von 57,5 Prozent der Wählerstimmen Ramaphosas Hausmacht derart festigt, um auch innerhalb der Partei unliebsame und als korrupt geltende Gegner zu marginalisieren, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Unter den Oppositionsparteien konnten die linksradikalen Economic Freedom Fighters (EFF) von den Stimmenverlusten des ANC profitieren, während der Wählerzuspruch für die liberale Democratic Alliance (DA) erstmals leicht abnahm. Die niedrige Wahlbeteiligung von 66 Prozent kann als Ausdruck der Wählerunzufriedenheit mit Regierung und Opposition gewertet werden. Langfristig wird sich das Land auf Koalitionsregierungen einstellen müssen, wie das Wahlergebnis in der wirtschaftlich stärksten Provinz Gauteng zeigt: hier konnte der ANC seine absolute Mehrheit nur sehr knapp verteidigen. Für Deutschland ist Südafrika ein bedeutender Partner in Afrika: rund vier Fünftel des Handelsvolumens mit Subsahara-Afrika entfallen auf das Land am Kap. Für die deutschen Autobauer, darunter Volkswagen, ist Südafrika der wichtigste Produktionsstandort auf dem Kontinent. Mit seiner wirtschaftlichen Stärke ist Südafrika zudem ein bedeutendes Aufnahmeland afrikanischer Migranten. Die wirtschaftliche und soziale Aufnahmefähigkeit des Landes steht somit auch im Kontext der Migrationsströme nach Europa. Die weitere politische Entwicklung Südafrikas ist somit für Deutschland von großer Relevanz.

Programm

18.00 Uhr

 

Begrüßung

Peter F. Dietrich

Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

 

Einführung

Minister Dr. Bernd Althusmann MdL

Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen

 

Vortrag:

"Ouo vadis Südafrika?"

Politik, Wirtschaft, gesellschaftliche Perspektiven

Henning Suhr

Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Südafrika

 

anschl. moderierte Diskussion

 

Leitung:

Tilmann Feltes

Länderreferent der Konrad-Adenauer-Stiftung für das südliche Afrika

 

ca. 19.30 Uhr

Kleiner Empfang

Hinweise

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Veranstaltungsort

Veranstaltungssaal im Landtag, Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover; Zugang über Restaurant „Zeitfür“

Referenten

Henning Suhr
Minister Dr. Bernd Althusmann MdL
Kontakt

Peter F. Dietrich

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