Event Reports

Studien- und Dialogprogramm für die Parteispitze der rumänischen PNL

Inlandsprogramme der Adenauer-Stiftung

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sind in dieser Woche drei Vertreter der Parteispitze der rumänischen Nationalliberalen Partei (PNL) zu Gast in Berlin, um sich über Fraktionsarbeit, Parteifinanzierung und internationale Beziehungen auf Parteiebene der CDU zu informieren. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wird von Sven-Joachim Irmer, Leiter des Auslandsbüros in Rumänien der Konrad-Adenauer-Stiftung, begleitet.

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Die Delegation (Frau Gorgihu, Vorsitzende der PNL (Nationalliberale Jugend), Herr Dobre, Kreisrat-Vorsitzender und Herr Petrache, Generalsekretär der PNL) mit Herrn Irmer in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Hier trafen sie Herrn Ostendorf vom Büro für auswärtige Beziehungen zum Gespräch.

Die Nationalliberale Partei (PNL) in Rumänien entstand durch den Zusammenschluss der Demokratisch-Liberalen (PDL) und der sog. „alten“ Nationalliberalen Partei. Nun befindet sich die PNL in einer inhaltlichen Aufbauphase, wobei insbesondere innerhalb der „alten“ PNL eine Auseinandersetzung mit den zentralen Werten der EVP unmittelbar bevorsteht. Darüber hinaus muss die „alte“ PNL den Anschluss an die Partnerparteien aus der EVP finden, wobei insbesondere die Beziehung zur CDU als Priorität gilt. Aufgrund der Wahl des ehemaligen Vorsitzenden der PNL, Klaus Iohannis, zum ersten deutschstämmigen Präsidenten von Rumänien fügt sich die Notwendigkeit der Ausweitung und Vertiefung des Austausches zwischen PNL und CDU in eine neue außenpolitische Linie des neuen Staatsoberhauptes, die auf eine Festigung des deutsch-rumänischen Verhältnisses abzielt.

Die Parteispitze der „alten“ PNL möchte im Rahmen von Gesprächen mit führenden Politikern der CDU einen Einblick in die parteiinterne Organisation gewinnen, um im Rahmen des Aufbaus der „neuen“ PNL gute Praktiken übernehmen zu können und insgesamt zur institutionellen Konsolidierung des bürgerlichen Spektrums rumänischer Politik beizutragen. Dabei stehen Bereiche wie Fraktionsarbeit, Parteifinanzierung oder internationale Beziehungen auf Parteiebene im Vordergrund.