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Medien und Information der Bürger in Zeiten von Corona

Studie über die Standards und die Qualität der Information der Bürger in Albanien in Zeitraum vom 9. März bis zum 31. Mai 2020

Die Coronavirus-Pandemie in Albanien und die Ergreifung von Maßnahmen zu ihrer Verhinderung hatten Konsequenzen für die albanischen Medien. Ein großer Teil der albanischen Medienunternehmen steht vor ernsthaften wirtschaftlichen Problemen: Die Schließung von Betrieben hat dazu geführt, dass ihre Anzeigen in den Medien fehlten. Dies resultierte wiederum in eine Finanzkrise in der Medienbranche. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem die Medien konfrontiert sind. Die Versuche der Regierung, die wirtschaftlich prekäre Situation in der Covid-19-Pandemie auszunutzen, werden mit großer Sorge betrachtet. Insbesondere wenn Zwangsmaßnahmen ergriffen werden, die gegen die Grundsätze und Standards der Demokratie verstoßen.


Ziel dieser Studie, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Albanian Media Council durchgeführt wurde, war die Überwachung und Analyse der Qualität und der Standards von Informationen der albanischen Medien während der Zeit der Covid-19-Pandemie. Der Zeitraum gilt für die von der albanischen Regierung verkündete Quarantänezeit vom 9. März bis 31. Mai 2020. Die für die Studie ausgewählten Medien waren die nationalen Sender und die Hauptsender mit ununterbrochenen Informationen sowie einige der Hauptportale. Es waren solche Medien, die das Hauptgewicht der Information der Öffentlichkeit während der Coronavirus-Pandemie hatten.

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