Publikationen

Blue Connectivity: Maritime and Inland Waterways in the Balkans Peninsula

Following the study “Next Stop Europe: Railways in the Western Balkans”, the “Blue Connectivity: Waterborne Transport in the Balkans Peninsula” examines another critical and overlooked avenue of communication in the Western Balkans: its inland and maritime waterways. Western Balkan Waterway connectivity rests on two pillars: the Danube with its network of tributary rivers, and the Adriatic Sea. Unlike railroads, waterways are natural phenomena and cannot be as easily compartmentalized into manmade categories.

picture alliance / EPA | FEHIM DEMIR

Der Russische Angriffskrieg gegen die Ukraine – Reaktionen auf dem Westbalkan

Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat in Europa, dem breiteren Westen aber auch weltweit für starke Reaktionen gesorgt – gerade letzteres zeigte sich in einer Resolution der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 2. März, als diese das russische Vorgehen mit einer überwältigenden Mehrheit von 141 gegen 5 bei 35 Enthaltungen verurteilte. Alle Länder des Westbalkan stimmten in New York für die Resolution – jedoch unterhält die Region komplizierte historische, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Beziehun-gen zu Russland, aber auch zur Ukraine. Wie also haben die Menschen und politischen Institutionen der Region das Handeln Russlands aufgefasst? Welche Narrative herrschen vor? Und was ist für die Zukunft zu erwarten? Die Auslandsmitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Belgrad, Sarajevo, Tirana, Skopje und Zagreb berichten.

Commentary on Albanian Private International Law Act

On July 2019, Konrad Adenauer Foundation in Tirana published the Commentary on Albanian Private International Law Act. That emerged from a long-standing and fruitful cooperation between scholars of Max Planck Institute for Comparative and International Private Law, Hamburg and the Faculty of Law, University of Tirana

Media shqiptare, rrugëtimi i vështirë drejt lirisë

Sikur Mit’hat Frashëri të mos kishte lajmëruar në faqet e fundit të revistës “Diturija”shënimin “Dëshërojmë të blemë çdo librë të vjetrë që i përket Shqipërisë”, ndoshta shumë patriotë dhe dijetarë shqiptarë nuk do të kishin mundur të ndihmonin për të krijuar një prej bibliotekave më të mëdha në Shqipëri. Kjo bibliotekë arriti të mbushë raftet e saj me më shumë se 40000 vëllime të botimeve për Shqipërinë dhe, pas sekuestrimit në vitin 1945, u bë pjesë e Bibliotekës Kombëtare.

Lokale Regierung 2020

Dieser Bericht analysiert und reflektiert über die Dynamik der kommunalen Entwicklung im Zeitraum des Jahres 2020, ohne aber dessen Relation zu den Jahren 2019 und 2021 außer Betracht zu lassen.

Cameron Lucida / flickr / CC BY-SA 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Albanien hat gewählt

Premierminister Edi Rama wurde im Amt bestätigt - die Demokratische Partei kehrt zurück ins Parlament - großer Verlierer ist die Sozialistische Bewegung für Integration

Knapp 3,6 Millionen Albanerinnen und Albaner waren am vergangenen Sonntag aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Dabei wurde Premierminister Edi Rama zum zweiten Mal im Amt bestätigt. Herausforderer Lulzim Basha gelang es nicht, Ramas dritte Amtszeit zu verhindern. Allerdings kehrt seine Demokratische Partei nach einem zweijährigen Boykott zurück ins Parlament und kann dabei das beste Ergebnis seit 2009 erreichen. Herbe Verluste musste hingegen die Sozialistische Bewegung für Integration mit Monika Kryemadhi hinnehmen. Während der Wahltag an sich ruhig verlief, erlebte das Land eine teils gewaltvolle Schlussphase des Wahlkampfs. Zudem gab es bereits während der Auszählung erste Vorwürfe der Wahlfälschung.

Analyse der Parteiprogramme

Welche Stellung nimmt die Gesundheitspolitik ein?

In Anbetracht der noch weltweit fortdauernden Covid-19-Pandemie, und die Handhabung der Maßnahmen zur Eindämmung dieser hat sich herausgestellt, dass dies mehr eine Herausforderung für die Regierung als für das Gesundheitssystem darstellt. In Bezug darauf und auf die Aussagen und Gegenaussagen der politischen Parteien bezüglich dieser Thematik in Zusammenhang mit den am 25 April 2021 anstehenden Wahlen, hat die Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Verband „Together for life“ einen Bericht zusammengestellt, welcher die Wahlprogramme der sechs politischen Parteien analysiert. Dabei wurde der Fokus auf die Aspekte gesetzt, welche sich mit dem Gesundheitswesen beschäftigen. Im Fokus standen die drei führenden Parteien des Landes: die Sozialistische Partei (SP), die Demokratische Partei (DP) und „Die Sozialistische Bewegung für Integration“ (SBfI), außerdem drei weitere Parteien, welche zum ersten Mal kandidieren: die Parteien „Nisma Thurje“ (NTh), „Die demokratische Überzeugung“ (DÜ) und „Die Bewegung für Veränderung“ (BfV).

European People's Party / flickr / CC BY 2.0

Albanien vor den Parlamentswahlen

Premierminister Edi Rama von der Sozialistischen Partei strebt Wiederwahl und sein drittes Mandat an. Herausforderer Lulzim Basha von der Demokratischen Partei will das verhindern.

Weniger als zwei Monate vor den Wahlen zum nationalen Parlament am 25. April positionieren sich die albanischen Parteien. Die Opposition versucht mit einer Allianz von mehr als einem Dutzend Parteien den politischen Schulterschluss herzustellen. Sie stellt die schwächelnde Wirtschaft mit steigender Arbeitslosigkeit, die massive Abwanderung sowie das geringe Vertrauen in das Justizsystem in den Mittelpunkt ihrer Wahlkampagne. Die regierenden Sozialisten verweisen auf die vielen im Land stattfindenden Infrastrukturprojekte und hoffen auf die Strahlkraft von Premierminister Rama. Im Hintergrund schwebt noch die Debatte über die Eröffnung der EU-Beitrittsverhandlungen. Grundsätzlich ist die Wahl auch geprägt durch die besonderen Umstände der Corona-Pandemie.

Medien und Information der Bürger in Zeiten von Corona

Studie über die Standards und die Qualität der Information der Bürger in Albanien in Zeitraum vom 9. März bis zum 31. Mai 2020

Die Coronavirus-Pandemie in Albanien und die Ergreifung von Maßnahmen zu ihrer Verhinderung hatten Konsequenzen für die albanischen Medien. Ein großer Teil der albanischen Medienunternehmen steht vor ernsthaften wirtschaftlichen Problemen: Die Schließung von Betrieben hat dazu geführt, dass ihre Anzeigen in den Medien fehlten. Dies resultierte wiederum in eine Finanzkrise in der Medienbranche. Das ist jedoch nicht das einzige Problem, mit dem die Medien konfrontiert sind. Die Versuche der Regierung, die wirtschaftlich prekäre Situation in der Covid-19-Pandemie auszunutzen, werden mit großer Sorge betrachtet. Insbesondere wenn Zwangsmaßnahmen ergriffen werden, die gegen die Grundsätze und Standards der Demokratie verstoßen.

Migration: Eine offene Wunde

Eine Reise durch die Geisterdörfer Albaniens

Jüngsten Statistiken zufolge ist Albanien, trotz einer kleinen Bevölkerung von ca. 2,8 Millionen Menschen, global unter den zehn Ländern mit den meisten Asylsuchenden im Ausland. Städte und Dörfer erleben einen konstanten Exodus und werden zu menschenlosen und vereinsamten Orten. Dabei ziehen die massenweise auswandernden jungen Menschen in größeren Mengen direkt ins Ausland als in die Städte, womit Emigration zu einem nationalen Problem wird.