Diese nahm das Ereignis nicht nur zum Anlass, um an das Ereignis zu erinnern und die Bedeutung der persönlichen Beziehung zwischen Konrad Adenauer und Charles De Gaulle zu beschreiben, sondern auch um über die Folgen des Abkommens im Laufe von sechs Jahrzehnten deutsch-französischer Aussöhnung und ihre Bedeutung für die europäische Integration zu diskutieren.
Das Treffen brachte algerische und deutsche Referenten zusammen, unter anderen den Botschafter der Europäischen Union in Algerien, Herrn Thomas Eckert, der die europäische Dimension des Elysée-Vertrags erläuterte. Die deutschen und die algerischen Redner ordneten sowohl vor Ort als auch online ihre Wahrnehmung der damaligen Ereignisse ein. Neben der Diskussion der aktuellen Herausforderungen für das deutsch-französische Verhältnis und für die Weiterentwicklung der Europäischen Union ginge es vor allem auch um die Situation, die Algerien derzeit erlebt. Die Frage einer gemeinsamen Erinnerungskultur als Grundlage für Frieden auf Basis einer schmerzhaften Vergangenheit eröffnete Gemeinsames wir Unterschiedliches zur deutsch-französischen Erfahrung. Die Frage im Raum stehende Frage war, wie zwischen kollektivem und privatem Gedächtnis ein Vertrag geschaffen werden kann, der die Wunden heilen und von der Erinnerung befreien hilft?
An der Debatte nahmen rund 40 Personen teil, ausgewogen verteilt zwischen Männern und Frauen aller Altersgruppen und unterschiedlichen Profilen. Einfallsreiche und erfahrene ältere Gäste, die unbedingt und weiterhin mit der Vergangenheit abrechnen wollen. Und junge Menschen, die nach vorne schauen, um ihre gemeinsame Zukunft aufzubauen. Damit sie in einem Algerien und auf einer gemeinsamen Welt leben, in der der Blick nach vorne und die Hoffnung auf persönliches wie gemeinsames Fortkommen und Erfolg zählen.
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