Publikationen

KAS Bolivia

Economía informal e informalidad en una sociedad multiétnica

La informalidad en general es una característica de países en vías de desarrollo, como en el Estado Plurinacional de Bolivia, en donde la economía informal se desarrolla en un escenario de pobreza a nivel urbano y rural, altas tasas de desempleo, subempleo, desigualdad de género y trabajo precario, inseguro y mal pagado.

Municipalidad de Santiago / flickr / CC BY-NC 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

Corona-Impfstart in Lateinamerika

Zwischen Pandemiebekämpfung und Geopolitik

Das Dossier zu den Impfkampagnen zeigt anhand ausgewählter Länder die enormen Herausforderungen der Region und den geopolitischen Wettstreit im Zusammenhang mit den Corona-Vakzinen.

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Wohin steuert Bolivien unter Luis Arce?

In korrekt und friedlich verlaufenen Generalwahlen gewann der Movimiento al Socialismo (MAS) mit überzeugender Mehrheit. Was kommt nun auf das Land zu?

Der überwältigende Wahlsieg des MAS, der am 18. Oktober gut 55% der Stimmen erhielt, ist nicht nur eine Ohrfeige für die Opposition, sondern auch Ergebnis einer Suche nach Stabilität. Wahlumfragen hatten den Ex-Präsidenten Carlos Mesa vorne gesehen, doch an der Urne entschieden sich die Wähler in einem Klima tiefer Unsicherheit für den ehemaligen Wirtschaftsminister Luis Arce, der für viele die guten Jahre des Rohstoffbooms repräsentiert.

Bolivian Policy Brief 02/2020

Tecnología y logística electoral en contexto de pandemia en Bolivia

Los sucesos de octubre y noviembre del año 2019, posteriores a la jornada de votación de las anuladas Elecciones Generales, añadieron un episodio más al listado de crisis políticas por las que Bolivia ha transitado a lo largo de su historia. Teniendo éste la particularidad de haber sido atravesado por una pandemia de nivel global que, como consecuencia, abre paso a un momento que establece un escenario signado por una crisis que, dada su complejidad, ha sido denominada multisectorial o multifactorial porque, sin duda alguna, involucra múltiples variables que fueron generando un escenario de incertidumbre y riesgo a lo largo del 2020.

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Politischer Neustart oder Rückfall in Gewalt? Bolivien eine Woche vor den Neuwahlen

Am 18. Oktober 2020 sind die Bolivianer aufgerufen, Präsident, Vizepräsident und Kongress zu wählen. Der Ausgang ist unklar, die Stimmung unruhig – aber es gibt auch Zeichen der Hoffnung.

Fast ein Jahr nach dem Abgang des autoritären Langzeitpräsidenten Evo Morales und einer von der Pandemie überforderten Interimsregierung besteht in Bolivien trotz Krisensymptomen die Möglichkeit zu einem geordneten demokratischen Machtwechsel. Was ermutigend ist: zuletzt spielten Debatten, Umfragen und Rücktritte eine größere Rolle als Gewalt, Blockaden und Pandemieangst.

Bolivian Policy Brief 01/2020

Bolivia: Elecciones pandémicas, entre deseos y realidades

El presente trabajo, aborda en principio, los momentos más relevantes, que estuvieron relacionados con la lucha por el período (2019-2020), en el marco de las tensiones constantes, profundas contradicciones políticas irresueltas y procesos electorales convulsionados. Las variables intrínsecas de las luchas sociales, activadas por la desigualdad, clasismo, racismo y exclusión social, son indudablemente factores de quiebre, vigentes y de incómodo tratamiento en los círculos académicos y políticos, que algunas veces parecieran soslayar su existencia.

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Bolivien in der Coronakrise: Vom Virus geschwächt, vom Konflikt paralysiert

Auch die schwerste Krise seit Jahrzehnten führt die politischen Kräfte Boliviens nicht zusammen. Aus dem Exil befeuert Ex-Präsident Morales die Unruhe.

Vier Monate nach dem ersten Corona-Fall in Bolivien müssen die Versuche der Interimsregierung, die Pandemie zu zähmen, als gescheitert gelten. Die extreme Polarisierung der bolivianischen Politik jagt von einer Verantwortungslosigkeit und Eskalationsstufe zur nächsten. Vor allem der zurückgetretene Ex-Präsident Evo Morales versucht den neuen Wahltermin am 18.10. mit allen Mitteln zu sabotieren.

Agencia Boliviana de Información

Zwischen Neuwahlen, Pandemie und Rezession

Boliviens Interimsregierung im Dilemma

Bolivien kommt auch 2020 nicht zur Ruhe. Seit Ende März verschärft sich ein Machtkampf zwischen Regierung und Opposition im Zeichen des medizinischen Notstands, der Suche nach einem Termin für Neuwahlen und der wirtschaftlichen Not der Bevölkerung. Die Aufgabe der Übergangsregierung, das gespaltene Land zu befrieden und schnellstmöglich Neuwahlen herbeizuführen, wird durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zur Mammutaufgabe.

Agencia Boliviana de Información

Boliviens Interimsregierung in der Machtprobe

Bolivien nach der Wahl.

Eine Woche nach dem überraschenden Rücktritt und Exil des zuletzt immer autoritärer regierenden Langzeitpräsidenten Evo Morales suchen Boliviens Bevölkerung und Interimsregierung nach Stabilität.

Everton137 / Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Lula in Freiheit

Die Polarisierung in Brasilien verschärft sich

Brasilien kannte nur eine Nachricht am vergangen Freitag, dem 8. November 2019: „Lula hat das Gefängnis verlassen!“ Nach einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichts in Brasilien (Supremo Tribunal Federal, STF) durfte der ehemalige brasilianische Staatspräsident und Regierungschef Luiz Inácio „Lula“ da Silva (2003 - 2010), der am 24. Januar 2018 in zweiter Instanz wegen passiver Korruption und Geldwäsche verurteilt worden war und am 7. April 2018 eine über 12-jährige Haftstrafe angetreten hatte, das Gefängnis in der südbrasilianischen Stadt Curitiba nach 580 Tagen verlassen. Was war passiert?