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Ausstellung

„Warum seid ihr noch am Leben?“: Der Holodomor 1932/33

Ausstellungseröffnung

Die Ausstellung wird bis zum 2. Juli 2026 gezeigt.

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Details

Petro Drosdowskyj / Mykola Obesjuk: Bittere Kindheitserinnerung (2008). Statue vor dem Holodomor-Museum, Kyjiw Petro Drosdowskyj / Mykola Obesjuk: Bittere Kindheitserinnerung (2008). Statue vor dem Holodomor-Museum, Kyjiw
Petro Drosdowskyj / Mykola Obesjuk: Bittere Kindheitserinnerung (2008). Statue vor dem Holodomor-Museum, Kyjiw

Das 20. Jahrhundert war auch eine Zeit der „politischen Hungersnöte“, mit denen Staaten eine „feindliche“ Bevölkerung in die Knie zwingen wollten. Der Holodomor („Hungermord“), die größte Hungersnot in der Geschichte Europas, ist ein erschütterndes Beispiel dafür. Unter Machthaber Stalin führten die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, die Beschlagnahme von Getreide und am Ende jeglicher Lebensmittel in der Ukraine zum Hungertod von etwa vier Millionen Menschen.

Die Ausstellung des Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München zeigt Vorgeschichte, Verlauf und Nachwirkungen sowie die Erinnerung und künstlerische Verarbeitung des Holodomor. In den russisch besetzten Gebieten werden heute Denkmäler für die Opfer des Hungers zerstört; Moskau will die Erinnerung daran auslöschen. Der Deutsche Bundestag hat in seiner Resolution vom 22.11.2022 den Holodomor als Genozid eingeordnet und gefordert, dieses in Deutschland fast vergessene Menschheitsverbrechen ins Bewusstsein zu rücken, eine „achtsame Perspektive auf unsere östliche Nachbarschaft“ zu stärken und „blinden Flecken“ im Geschichtsbild entgegenzuwirken.

 

Herzliche Einladung!

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Veranstaltungsort

Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais, Haus 12, Hörsaal 0.39

Referentinnen und Referenten

  • u.a. mit Prof. Dr. Alexander Wöll
    • Universität Potsdam
  • Dr. Gerhard Gnauck
    • Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München / UKU Lviv
  • Prof. Dr. Dominik Geppert
    • Universität Potsdam
Kontakt Dr. Kathrin Zehender
Portrait Kathrin Zehender
Landesbeauftragte und Leiterin des Politischen Bildungsforums Brandenburg
kathrin.zehender@kas.de +49 (0) 331 748 876-0

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